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Die Kurden

Freund oder Feind? Ich hätte mir diese Frage zu diesem Thema gar nicht erlaubt zu stellen. Heute so und morgen so. Ich kann die diffuse Mentalität nie als zuverlässig sehen, genauso wenig wie die türkische. Wenn man Absprachen und Abmachungen trifft, sind diese oft eher eine momentane Auslegungssache und meist das Papier nicht wert auf dem sie stehen. Kein vernünftiger Mensch sollte sich da bei dem Türken-Kurden-Problem dazwischen stellen, um in Gutmenschmanier irgendwas richten zu wollen, weil das einem auch je nach Situation übel genommen werden kann. Wir Mitteleuropäer werden uns immer wieder täuschen in Absichten, Durchsetzbarkeit von Plänen und Zeitdauer von Gültigkeiten. Das sollte man vor allem berücksichtigen, dass man verantwortlich für einen Staat verhandelt und nicht nur für ein paar Säcke Tee.

Sehr schön

Sehr gut differenziert.
Jetzt müßte man nur der Deutschen Regierung auch erklären, daß die kurdische Gruppierungen, die dem internationalen Bündnis im Kampf gegen den IS helfen, nicht unbedingt den PKK Mitgliedern angehören.

PKK ist eine Terrororganisation deren Methoden schon bekannt sind. Nicht jeder Kurde möchte mit dieser Organisation irgendwas zu tun haben.

Jeder Deutsche ist ja auch nicht gleich ein Nazi oder Neonazi. So viel darf man wohl unterscheiden dürfen.

Kurden gibt es schon in der Türkei seit der Gründung. Die Sprache in der Türkei ist bei der Gründung als türkisch definiert worden und nicht kurdisch. In Deutschland Deutsch.
Deswegen spricht man überall und in der Schule auch deutsch und nicht eine andere Sprache.

Einen anderen Staat in Deutschland gibt es auch nicht. Deswegen kann es auch in der Türkei keinen Kurdistan geben. Ich hoffe das ist damit verständlich für Jeden.

Kurden

sind die Einzigen, die sich effektiv gegen die Morderbande IS stellen.

Dafuer werden Sie jetzt vom IS Sympatisanten Erdogan bekaempft. Der Verlauf der Geschichte zeigt, dass man sich nicht mehr mal sicher ob der Ursachen sein kann.

Das zwielichtige Spiel von Erdogan kommt aber immer mehr ans Licht. Man kann nur hoffen, dass sich die NATO nicht fuer solche Zwecke einspannen laesst.

Nein zum kurdischen Terror

Das die Kurden jahrelang unterdrückt wurden gibt denen schon lange nicht das Recht Völker und Länder zu terrorisieren und der Kampf gegen der Terrororganisation IS gibt den Westen auch nicht das Recht eine andere Terrororganisation (PYD bzw. YPG) zu unterstützen. Warum werden nicht die moderaten Kurden in Syrien unterstützt?

Friedensabkommen ist nicht in Gefahr...

...es ist gescheitert.

Nun wo der IS die Kurden nicht klein bekommt, da kommt Herr Erdogan zur Hilfe. Vermutlich aus Angst die Kurden könnten in den von ihnen gehaltenen Gebieten einen kurdischen Staat errichten.

Der syrische Luftraum wird geachtet, aber trotzdem beschossen....
Bitte was soll das denn? Beschossen finde ich bei weitem verletzender.

Und der irakische Luftraum wird sogar für Angriffe genutzt, um die Kurden, ach ja Herr Erdogan interessiert ja nur die PKK, ob die kurdische Zivilbevölkerung gleich mit getroffen wird scheint egal zu sein.

Danke für den Hintergrund

Ich konnte mir zwar denken, dass es von Seiten der PKK bereits Provokationen gegeben hatte und Erdogan die PKK eben nicht "einfach so" angegriffen hat, hatte davon allerdings zuvor noch nichts gelesen.

Danke an die Mitarbeiter der Tagesschau für diesen Hintergrundbericht. Es ist immer gut wenn es Berichte gibt, die über die bloßen Geschehenisse hinausgehen und sie in einen Zusammenhang setzen.

IS und PYD liegen nicht weit voneinander

Sowohl der IS als auch die PYD zwingen Kinder dazu Waffen zu tragen und zu kämpfen. Beide Gruppen entführen jeden welcher der Gruppe kritisch gegenüber steht. Beide Gruppen treiben Schutzgelder von den Dorfbewohner ein um den Terror zu finanzieren. Beide halten an einer heiligen totalitären Ideologie von einem Staat (Kalifat bzw. Kurdistan) für die sie bereit sind Millionen von Menschen zu töten und vertreiben. Und solange eine dieser beiden Gruppen noch in Syrien treibt wird es in der Region keinen Frieden geben denn die meisten Menschen in der Region lehnen beide Gruppen ab. In den sogenannten Kurdengebiete in Syrien leben Araber, Turkmenen, Assyrer, Tscherkessen und Kurden seit Jahrhunderten miteinander. Solange eine Völkergruppe dort dominiert und die anderen terrorisiert wird es keinen Frieden geben. Von daher NEIN zur YPG nein zur PKK nein zum IS.

Einen Schritt vor, zwei zurück

Erdogan bringt ein heikles Thema in die Schlagzeilen: werden die Kurden nach dem Kampf gegen IS mit einem eigenen Staat "belohnt"?

Im Irak scheint das unausweichlich, Umfragen zufolge wollen bis zu 90% nicht nur Autonomie wie bisher, sondern eine Abspaltung. Lebensfähig wäre dieser Staat dank des Öls.

Auch in Syrien sind die Kurden erfolgreich, sie tun das, was der Westen von den Rebellen immer wollte: eigene Strukturen aufbauen und sichern. Ob nun mit oder ohne Assad, eine "Belohnung" in Form von Autonomie oder gleich in Form eines Anschlusses an den Nordirak wäre denkbar.

Aber all das würde die Frage nach dem Schicksal des größten Kurdengebiets aufwerfen, nämlich dem in der Türkei.
Diese Frage versucht Erdogan nun mit militärischer Gewalt unter den Tisch zu kehren, indem er den Kampf gegen PKK wieder aufnimmt.
Er geht also zwei Schritte zurück und hofft, durch kontrolliertes Nachgeben in Zukunft genau so weit zu sein wie schon 2013.

IS scheint ihn dabei kaum zu interessieren.

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@13:19 von Bürger9988

Man-o-man, das Auslandsbüro der AKP legt sich ja richtig ins Zeug hier.
Auch durch ständige Wiederholung werden ihre Vorwürfe gegen die YPG etc. nicht realitätsbezogener.

Eigentlich sieht diese

Eigentlich sieht diese Zusammenstellung ganz nett aus, ABER für die Türkei fehlt der historische Teil der Unterdrückung der Kurden ... seit der Staatsgründung vor rund 100 Jahren.

Kurdistan

Gebt den Kurden doch endlich ihren eigenen Staat, dann ist das Problem gelöst.

wenn man sich die Karte

wenn man sich die Karte betrachtet

wird klar gegen was der türkische Präsident (eine Regierung gibts ja noch nicht) kämpft, ein rießiger Kurdenstaat der Anspruch auf große Teile der Türkei erheben wird, in Syrien aber vorallen im Irak hat sich der kurdische Staat schon so gut wie gebildet, gut finanziell ausgestattet durch das ÖL im Nordirak ist dieser sich bildende Kurdenstaat militärisch und politisch eine zukünftige Macht........

AKP = islamischer Extremismus

Es ist völlig klar, dass sich die islamistische AKP, die die reaktionäre sunnitische Landbevölkerung in der Türkei um sich geschart hat, früher oder später offen mit dem IS paktieren wird. Vorher werden halt einige halbherzige Verschleierungsmänöver durchgeführt, um die vertrottelten europäischen "Verbündeten" zufrieden zu stellen.

Klar ist: eigentliches Ziel der islamistischen türkischen Regierung ist die einzige säkulare/ sozialistische politische Kraft in der Region: PKK/ YPG.

Nicht alle Kurden sind PKK-Terroristen

Auch ich sage mit Blick auf diesen Artikel von heute.de:

https://tinyurl.com/nms7d3y
heute.de: Der Konflikt zwischen Ankara und der PKK

dass gerade diese Kurden, die hier die EINZIGEN sind, die alleine gegen die IS vorgehen und dafür einen verdammt hohen Blutzoll bezahlt haben, nicht unbedingt PKK-Terroristen sind. Gleiches gilt aber auch für die anderen Kurdenvölker in der Türkei und im Grenzgebiet zu Syrien. OK, einige von denen symphatisieren wegen der Sache mit dem Kurdenstaat mit der PKK, tolerieren aber nicht deren Gewalt.

Aber nicht nur die Kurden sollten endlich ihren eigenen Staat erhalten, sondern die Palästinenser auch. Auch die haben lange genug unter der Unterdrückung durch Netanjahus Regierung gelitten.

Unter dem Strich: beide Staaten - sowohl der Kurdenstaat wie auch der Palästinenserstaat sind überfällig. Daher meine ich, dass man alle Kurdengebiete zu einem zusammenhängenden neuen Staatsgebiet verbinden sollte. Denn ein Staatsvolk ist vorhanden.

Auch bei den Palästinensern ist ein Staatsvolk vorhanden

Gleiches gilt auch für die Palästinenser:

auch hier ist ein Staatsvolk vorhanden, dass nun noch ein zusammenhängendes Staatsgebiet braucht. Beide Völker sind ohne eigenes Gebiet. Denn im Falle der Palästinenser besetzen die Israelis deren Land und dass völkerrechtswidrig.

Von daher fordere ich die UNO, die NATO und alle Länder dieser Welt auf: helft endlich mit beim Bau dieser beiden neuen Staaten. Denn beide haben ihre Existenzberechtigung.

Also: stoppt Erdogan und die us-Administration bei diesem Völkermord an den Kurden und baut mit an einem Staat für die Kurden und an einem für die Palästinenser.

Ich muss lachen über die

Ich muss lachen über die leute die hier den kurden ein land geben wollen

Welches Kurdistan?

Es hat im Vergleich zu Palästina dieses Land nie gegeben. Sie tuen alle so als ob es selbstverständlich wäre wenn die Bayern nun auf einmal in Deutschland und Österreich ihren eigenen Staat mit Waffengewalt durchsetzen wollen. Im Vertrag von Lausanne sind die Grenzen ganz klar definiert. Davor wurde beim Vertrag von Sevres ein eigener Staat in Aussicht gestellt, bei der die Türkei fast komplett unter den Siegermächten aufgeteilt worden wäre. Im Osten zwischen den Armeniern und den Kurden. Das war aber mit Befreiungskämpfen der Türkei dahin. Das wurde den Türken (im Gegensatz zu anderen Staaten) weder geschenkt noch wurde die Türkei gegen die PKK aufgerüstet. Welchen Anspruch stellt die PKK denn dann genau?

von cgn43

"Ich muss lachen über die leute die hier den kurden ein land geben wollen"
Was gibt es da zu lachen, haben die Kurden denn kein Anrecht auf ein eigenes Land?
Wenn man sich die Landkarte ansieht,passt es genau.

IS und PYD liegen nicht weit voneinander an Bürger 9988

Ihr Vergleich ist grundsätzlich falsch.Sie können nicht IS Barbaren,sie köpfen,kreuzigen auch Kinder und Frauen,foltern Unschuldige Zu Tode.Haben Sie Beweise für Kämpfer der YPG und PKK
für solche Verbrechen?Wer unterstützt auch heute noch den IS?Nachweisbar die Regierenden in Ankara mit Waffen,Kämpfer,Verwundete Schwerverbrecher des IS werden in türkischen Krankenhäuser gesund gepflegt,Erdöl vom IS abgekauft usw.Die PKK und YPG kämpfen teilweise erfolgreich seit ca 1 Jahr gegen die Horden des IS.Der richtige Weg von Herrn Erdogan wäre die Fortsetzung der Versöhnung mit den Kurden,ein Volk ohne Land.Mehr Rechte für die Kurden (eigene Sprache,pflegen der Gebräuche,Kultur u.a.) in der Türkei. Dafür
sollten sich die Regierenden der Türkei einsetzen und nicht nationale Minderheiten weiterhin unterdrücken.Hoffentlich können die Bündnispartner der NATO die Türkei positiv bei der kommenden Zusammenkunft beeinflussen.Bomben gegen den IS ja,gegen die Kurden nein.

@cgn43

"Ich muss lachen über die leute die hier den kurden ein land geben wollen"

Und wieso? Zuerst mal ist es schon ueberheblich ueberhaupt von "geben" zu sprechen, denn einem Volk wird sein Heimatland nicht von anderen Menschen "gegeben". Das klingt so wie wenn Amerikaner ueber indigene Minderheiten sagen "wir haben ihnen die Reservate gegeben."
Ja, mir sind die Kurden bei all den Gruppierungen dort weitgehend am sympatischsten. Terroraktionen seitens der PKK verurteile ich selbstverstaendlich. Dass die zwei tuerkische Grenzsoldaten toeteten war extrem unklug, auch wenn ich ihnen durchaus glaube, dass die vielleicht fuer den IS gearbeitet haben. Und auch bei den Kurden uebe ich Kritik z.B. an der Rolle der Frau wenn es auch unter denen sog. "Ehrenmorde" und Becshneidung von Maedchen gibt. Gleichzeitig gibt es in Syrien weibliche kurdische Kaempferinnen. Insgesamt sehe ich mehr Hoffnung auf eine gute Partnerschaft mit einem Kurdistan als mit der Tuerkei, Irak oder Syrien.

@tirilei

weil Sie überhaupt keinen Anspruch auf Gebiete in der Türkei haben. Ich verstehe nicht wie man einfach dir nichts mir nichts einen Anspruch erfinden kann nur weil man dort lebt. Natürlich wir einem Volk nicht sein Heimatland von anderen gegeben, erst recht nicht wenn es dieses Land nie gegeben hat. Und sie unterscheiden auch wieder nicht zwischen PKK und "den Kurden". Die PKK sitzt irgendwo im Irak und hat sehr wenig mit dem Kampf gegen den IS zu tun.

@RainerB

Sie haben Recht, genau den gleichen Anspruch wie die Südtiroler, die Bayern, die Elsässer und die Sachsen und die Texaner.

@Bürger9988

Wir wollen mal nicht vergessen, dass die PKK entstanden ist, weil das damalige türkische Terrorregime die kurdische Sprache verboten hat, viele Kurden wurden beim geringsten Verdacht verschleppt und monatelang gefolter und auch ermordet. Die Kurden durften Ihre eigene Sprache und Kultur nicht leben. Wenn man unterdrückt wird, dann wehrt man sich dagegen. Wenn die Türken nicht so barbarisch gewesen wären, dann wäre die PKK nie entstanden!

Ein Kurdenstaat -also

Ein Kurdenstaat -also Kurdistan- ist meiner Meinung nach längst überfällig(oder auch ein Autonomiegebiet, wie es bereits im Nordirak besteht). Alleine laut Völkerrecht hat jedes Volk ein Recht auf Selbstbestimmung. Bei den Kurden ist zudem das Problem, dass sie in der Türkei massiv diskriminiert und kurdische Sprache und Kultur nicht akzeptiert werden. Zwischen Türken und Kurden besteht ein solcher Hass, dass die Sezession eigentlich unumgänglich ist.
Dass es, wie hier oft behauptet wird, nie einen Kurdenstaat gab, ist falsch, so waren z.B. die Marwaniden kurdisch. Zudem spielt das bei einer Staatsgründung gar keine Rolle, sonst dürfte es heute z.B. Griechenland auch nicht geben - vor der Gründung 1828 nie einen gr. Einheitsstaat gegeben hatte. Ich verstehe gar nicht, warum so viele ein Problem mit einem souveränem Kurdistan haben, schließlich kann das nur für Entspannung in der Region sorgen. Schlimmer als jetzt geht es jedenfalls kaum mehr und Status Quo löst auch nichts.

Kurdistan

An diejenigen, die behaupten, man könne die Kurden mit "Bevölkerungsgruppen" wie die Elsässer, Bayern und Co. vergleichen: Man müsste eigentlich nur- wie banal es auch klingt- den Wikipedia-Artikel über dieses Volk gelesen haben, um zu wissen, dass dies absoluter Quatsch ist. Wenn man sich in der kurdischen Geschichte auskennen würde, wüsste man, dass Kurden nicht gleich Kurden sind und auch unter ihnen Untergruppen wie die Kurmandschen, Zazaken oder Soranis vorhanden sind. Die Bayern sind Deutsche, die Kurmandschen sind Kurden, das gleiche Prinzip. Aber die Kurden als Untergruppe der Türken anzusehen, das ist als ob man die Norweger als Deutsche ansehen würde, historisch und kulturell einfach nicht hinzunehmen. Und einen kurdischen Staat immer in Verbindung mit der PKK zu setzen, Deutschland gibt es auch- trotz der Nazis damals. Nicht, dass die PKK und die Nazis gleichstellen würde, aber ein bisschen mehr Wissen ist bei solchen Themen angebracht.

@schwarzkopf85

Dann sollten sie sich aber mal genauer informieren was die Ziele der PKK sind. Empfehlenswert ist als erster Anhaltspunkt die differenzierte Betrachtung des Wikipedia Artikels "Türkisch-kurdischer Konflikt". Da können Sie auch ganz gut sehen wie sich die PKK von den Kurden absetzt und auch gegen ihr eigenes Volk vorgegangen ist und was deren Ziele waren. Damit meine ich NICHT, dass die Türkei im Recht ist was die Behandlung der Kurden angeht. Ganz im Gegenteil. Aber was definitiv klar wird, welche Ziele die PKK verfolgt.
Hier muss man eben genau die Grenze ziehen. Situation der Kurden/Minderheiten in der Türkei anprangern und verbessern -> auf jeden Fall! Und darüber muss man auch sprechen und berichten.
Anderer Umgang mit oder Verharmlosung der PKK und der Anspruch auf ein eigenes Land -> Sicher in keinster Weise gerechtfertigt

@Orfee

"Die Sprache in der Türkei ist bei der Gründung als türkisch definiert worden und nicht kurdisch. In Deutschland Deutsch. [...] Einen anderen Staat in Deutschland gibt es auch nicht. Deswegen kann es auch in der Türkei keinen Kurdistan geben. Ich hoffe das ist damit verständlich für Jeden."

Verständlich schon, aber auch etwas wirr, Ihre Argumentation.

Für Ihre beabsichtigte Schlußfolgerung ("Deswegen kann es auch in der Türkei keinen Kurdistan geben") müssen Sie schon tief in die Trickkiste greifen.

Warum vergleichen Sie die Türkei mit Deutschland, und nicht zB mit GB?
Etwa, weil dort die Möglichkeit bestanden hat, daß die Schotten sich abspalten und das nicht zu Ihrer Schlußfolgerung passt?
8% der Bevölkerung mit etwa 1/3 der Landesfläche hatten dort die Möglichkeit, frei über ihre Unabhängigkeit zu entscheiden.
Warum sollte das für 15-20% Kurden in der Türkei, die etwas weniger als 1/3 der Landesfläche beanspruchen würden nicht auch möglich sein?

18:19 von schwarzkopf85

Ihnen ist aber schon klar das die von ihnen beschriebe Unterdrückung und Gewalt von den Kemalisten ausgegangen ist und Erdogan den Kurden in der Türkei ihre Sprache und Kultur zurück gegeben hat...
nur mal als kleine anmerkung!

Die PKK ist in den USA, in

Die PKK ist in den USA, in der EU, in Deutschland, in der Türkei und in zahlreichen anderen Ländern als Terrororganisation eingestuft!
Brauchen einige Foristen noch mehr Beweise, dass die PKK eine Terrororganisation ist?

Warum gibt nicht Deutschland

Warum gibt nicht Deutschland den Kurden ein Stück von Deutschland ab, damit die Kurden ein Kurdistan gründen können? Das wäre doch die beste Lösung! Es würde kein Streit zwischen der Türkei und Kurdistan geben und eine Grenze würden sie auch nicht teilen!

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