Kommentare

Sollen wir jetzt glauben, sie hat gelernt?

Und versteht endlich, dass nur Milliarden nach GRIE denen nichts bringen. Ohne Strukturreform.

Ich zweifle. Zu oft, hat sie hinter unserem Rücken ganz anders gehandelt, als sie es sagte.

Bp.:

Letzte Woche. Letztes Angebot an Tsipras.

Merkel bietet freihändig (darf sie das überhaupt?) folgendes an:

"ein drittes Hilfsprogramm,

Schuldenerleichterungen, also eine teilweise Umschuldung,

Investitionen in Höhe von rund 35 Milliarden Euro.“
Zitat: Der Spiegel.

Also fragt man sich: welche Verhandlungen laufen gerade?

Sagt sie dem Bundestag die Wahrheit?

Und ab dem Referendum? Das ja in ein paar Tagen ist.

Schüttet sie dann wieder das Füllhorn über die Griechen aus?

Und wir verlieren zusätzliche 35 Milliarden?

Ohne das dies GRIE hilft.

Kann man Merkel noch trauen? Weiß sie noch was sie tut?

Ein paar Worte sind nichts. Gegenüber ihrer Taten bisher.

Mein Kompliment Frau Kanzlerin

... für diese konsequente Haltung.
Tsipras wollte das #Greferendum, und er kriegt es.

"Keine Verhandlungen vor Sonntag"

Leider ist das schon in 4 Tagen.

Müssen wir also bald weitere Milliarden als verloren ansehen?

Und die EZB hat schon 90 Milliarden an die Banken in Griechenland gesendet.

Ganz ohne Verhandlungen!

Beginnt die EZB unser Geld schon früher den Griechen zu schenken?

In dem die EZB ELA zweckentfremdet?

Übrigens:

in Russland wird gerade geprüft, ob die Abspaltung der Baltischen Staaten überhaupt rechtens war.

Der Russische Bär riecht die Unentschlossenheit unserer Politiker.

Wenn die es nicht einmal schaffen, ein Pleite-Griechenland pleite gehen zu lassen - werden die wirklich fähig sein, einem entschiedenen Vorstoß "freiwilliger Separatisten" etwas entgegen zu setzen?

Die schwächste Kanzlerin (inkl. aller Männer) seit dem 2. WK in Deutschland, wird brandgefährlich.

Weil ihre Schwäche anderes Unheil anzieht.

Tsipras wollte es doch so

Tsipras wollte doch unbedingt das Referendum. Also jetzt hat ers.
Ich finde es bemerkenswert, dass die deutsche Kanzlerin ihn da beim Wort nimmt. Verhandlung ok, aber bitte nicht vor Montag. Bis dahin heißt es noch durchhalten, Herr Tsipras.

Vivat Demokratie

Es gab eine VEREINBARUNG zum Erreichen von notwendigen Zielen, legitimiert von 507 Mio. EU-Bürgern - ganz Europa, auch Griechenland.

In den letzten Wochen wurde von 11 Mio. Griechen mit 496 Mio Europäern verhandelt, ob diese Vereinbarung nichtig sein kann.

Ein Angebot der 496 Mio. lag (und wird liegen müssen) auf dem Tisch wartet jetzt auf eine durch 11 Mio. Griechen legitimierte Unterschrift.

Die pure Demokratie.

Fr. Dr. Merkel hat Recht

. . . .und die Meinung von Herrn Gysi ist von kommunistischem Gedankengut getragen, an welches sich auch die Grünen immer mehr annähern.

Richtig

Keine Verhandlung vor dem Referendum.

Die Griechen sollen entscheiden: JA oder NEIN.

Klare Kante

Frau Merkel zeigt hier eine klare Kante, Hut ab. Dass Menschen aus dem Brandenburgischen eben so sind, kann sich ein griechischer Sozialist vielleicht nicht unbedingt vorstellen. Aber er kann ja noch was dazu lernen.

Die klare Kante gegen die Syriza-Regierung ist im Sinne des griechischen Volkes und seiner Zukunft unbedingt angebracht. Griechenland braucht Disziplin und Stehvermögen, keine Pokerspieler.

Ich habe bisher nichts an Gysi auszusetzen gehabt.

Heute schon...
Gysi: "Ein Grexit wäre katastrophal" -> Ja für Griechenland.

"Retterin der europäischen Idee" in die Geschichte eingehen wolle, oder als "Zerstörerin"

Ist ein netter Versuch, die Verantwortung zu verschieben und den "Erpressungen" der Griechen nachzugeben.

Nein Frau Kanzlerin, bitte nicht ohne Gegenleistungen (die auch stattfinden) nachgeben.

Weil der Bericht von Rolf-Dieter Krause schon zu ist

und auf hier verwiesen wird:

Danke für ihre Worte am Montag.

Gabriels Scheinargument

"Hätten die anderen Euro-Länder ohne Gegenleistung die Forderungen aus Athen akzeptiert, wäre dies der Einstieg in eine "bedingungslose Transferunion" gewesen."

Schon möglich, nur: das stand ohnehin nie zur Debatte. Seit 5 Monaten sind Gegenleistungen in Form der üblichen Spardiktate fester Bestandteil aller Verhandlungen gewesen. Selbst alle Vorschläge von Syriza beinhalteten Kürzungen.

"Die Griechen müssten aus eigener Kraft eine wettbewerbsfähige Wirtschaft schaffen"

Nur wie das gehen soll, verrät uns Schäuble nicht, wenn doch die Spardiktate der Troika gerade das Gegenteil bewirkt haben.

"Aktuell sieht der CDU-Politiker die griechische Wirtschaft [...] aber immer stärker im Abwärtsstrudel."

Das sieht er richtig, aber das hätte er auch schon letztes Jahr sehen können und auch im Jahr davor.
Das alles hat also offenbar nichts mit Syriza zu tun, wie Schäuble behauptet.

Seine Ideologie mag im Moment noch gut für uns sein, für die Griechen ist sie ein Desaster.

Guter Rat ist teuer

Zögerlich und zaghaft versucht Frau Merkel die Wende zur Realität nach Jahren eilfertiger Bereitschaft, bankrotte Euroländer, darunter deren auffälligste Variante in Griechenland, mittels unserer und anderer Völker Steuergelder in dem Gebilde zu halten, was den EU-Superstaat einst darstellen soll(te). Immerhin geht heute mehr als 2010.Sogar eine vollendete Pleite Griechenlands wird endlich erwogen.Beachtlich.Je länger Tsipras im Amt bleibt, desto einfacher dürfte dies sein.Jede neue Regierung mit auch nur wenig Geschick könnte den Reigen der sinnlosen "Rettungspakete" wieder eröffnen. Der politische Flurschaden entsteht in Brüssel eher , als in Athen. Mehr und mehr Leute begreifen, wie weit weg das politische Unionsprojekt vom Alltag ist. Cameron könnte keine bessere Vorlage gewählt haben für "weniger Europa" und mehr Achtung vor Bürgerinteressen in einer Gemeinschaft partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit weniger Kommissionsvordenkertum und ohne Schuldenunion.

Die Steuerverwaltung

Was glauben denn viele wie lange es dauert bis man ein funktionierendes Steuersystem aufgebaut hat? Dafür braucht es eine funktionierende EDV, ausgebildete Beamte in den Ämtern (in ausreichender Zahl), Überwachungssysteme, umsetzbare Gesetze, Richter, etc....so etwas dauert Jahre oder sogar Jahrzehnte. Warum haben unsere EU-Granden nicht schon seit 2001(EU-Beitritt/Verfahren) bei den konservativen griech. Regierungen Druck gemacht? Das Problem war bekannt. Komischerweise kritisieren sie die seit 5 Monaten (nicht 14 Jahren) im Amt befindlichen Linken....

Die Schweiz hat der griech. Regierung einen schmutzigen Deal angeboten (einen identischen Deal lehnte unsere deutsche Regierung übrigens auch ab...): Pauschalsteuer auf griech. Schwarzgelder ohne namentliche Nennung der Kriminellen. Diesen Deal lehnte Syriza ab und wollte namentliche Listen und Zahlen. Das lehnt die Schweiz komischerweise ab....die USA erhalten diese Informationen....einfach drüber nachdenken...

Trotz prekärer Lage neue Verhandlungen erst nach dem Referendum

Obwohl Griechenland entsprechend der Handlungsweise der Syriza-Regierung mit Ablehnung des 2. verlängerten Hilfspaketes, einem Referendum über die vorletzten Vorschläge der Brüssel-Gruppe und der Forderung nach einem 3. Hilfsprogramm der Staatsbankrott und Grexit drohen, wird es neue Verhandlungen für frisches Geld erst nach dem Referendum am Sonntag geben.

Athen ist sich hoffentlich im Klaren darüber, dass die neuen Gespräche mehrere Wochen, ja gar Monate dauern werden. Dabei werden die Gläubiger sich weder erpressen lassen, noch eine bedingungslose Transferunion zulassen.

Die Tsipras-Regierung nutzt die Zwischenzeit hoffentlich gut dazu, ihr Konzept der künftigen Entwicklung des Landes nicht nach ideologischen, sondern realistischen Anforderungen auszurichten. Sie ist auch für die Finanzierung von Hellas verantwortlich, zumal Tsipras & Co ja keine Kredite mehr haben wollen. Die europäischen Steuerzahler werden aber auch nicht für die Hasardeure in Athen haften wollen.

Recht hat sie (diesmal)

"Wir warten jetzt das Referendum ab, vor dem Referendum kann über kein neues Programm verhandelt werden"

Würde sie anders handeln wäre der Erpressungsversuch mit dem Referendum gelungen.

Tsipras hat mit dem Referendum eine neue Situation geschaffen. Jetzt kann man nicht einfach drei Züge zurücksetzen in den vorherigen Stand.

Was sollen diese Briefe?

Tsipras sollte sich seine Briefe bitte sparen, bis das Referendum gelaufen ist. Oder will er den Willen des Volkes auf diese billige Tour beeinflussen?
Besser mal die Füße still halten.

Griechisches Referendum

Dies ist doch vermutlich eine weitere Farce zur postdemokratischen Täuschung seines Volkes. Selbst wenn man derlei bis dahin dort organisiert bekäme, wer würde das veröffentlichte Ergebnis überprüfen? Was genau wäre expressis verbis denn überhaupt beschlossen? Die Zustimmung zu einem nicht mehr existenten Angebot oder darf man sich das Resultat gleich durch Auslegung aussuchen? Schon grotesk, dass die weitgehend des Englischen nicht mächtigen Griechen hier im Text mit EU-Sprech-Begriffen und Inhalten befasst werden, die kaum 1 Prozent kapieren dürfte. Vielleicht wird ja noch alles abgesagt, verschoben, die Frage geändert. Dort geht derzeit so manches. Wir sollten besser die Tsiprasregierung sich selbst überlassen.

Keine Verhandlungen vor Sonntag

Natürlich so muß das sein.
.
Die Linke und die Grünen wollen etwas Sagen aber was ???

Jets kann Trispras mal Warten.

@15:30 von OlliH

Schade, dass die sich nicht trauen hier ein Referendum abzuhalten nach dem Motto:
Halten Sie uns für kompetent genug, die Griechenlandkrise in Europa zu lösen
O NEIN. O ja

Und wenn die Mehrheit der Bevölkerung X ja sagt, wird Griechenland unter Zwangsverwaltung gestellt oder was soll das Referendum ergeben? Griechenland muß seine Probleme zu vorderst selbst in den Griff bekommen. Und nein, jährlich 5 Mrd Haushalötsausgleich zu überweisen, ist keine Dauerlösung.

Kreisrund

Frau Merkel tut, was sie immer tut: Nichts und abwarten. Es ist doch vollkommen klar, was sie gerne hätte und worauf sie wartet: Ein Abstimmungsergebnis in Griechenland mit "Ja"! Das ist ihre einzige und letzte Chance aus dem Teufelskreis, in dem sie sich gefangen hat, auszubrechen. Dann, und nur dann fließen wieder Gelder nach Griechenland, die Frau Merkel allerdings nicht verantworten müßte, weil es ein Entschluss der Euro-Group wäre.
Bei einem "Nein" allerdings steht sie völlig im Regen. Denn dann sind wohl knappe 60 Mrd. deutsche Gelder weg, ist der Euro in Gefahr und die Syriza mit Tsipras bleibt im Amt. Dann bliebe nur, sich selbst und ganz persönlich für neue und mehr Kredite einzusetzen. Der GAU für Frau Kanzlerin.

Jedoch - selbst bei einem "ja" der Griechen wäre keines der wirklichen Probleme gelöst. Dann steht Frau Merkel bald wieder genauso da, wie heute... eben ein Teufelskreis.

Mal langsam Herr Tsipras

Bevor jetzt noch weiter Briefe mit unausgegorenen Hilfsprogrammen ohne griechische Gegenleistung kommen, warten wir mal schön das Referendum ab.

Ab Montag wird vielleicht wieder verhandelt. Bis dahin sollten alle Seiten mal die Füße still halten und hoffen, dass die Banken halten. Es war nicht unsere Idee.

Griechenland

soll nun das Referendum abhalten:Ja nichts dagegen ein zuwenden.
Aber warum dann nicht das selbe Recht in Deutschland?
Und noch etwas:Alles wird nun der neuen Regierung von Griechenland in die Schuhe geschoben.So geht es nicht,auch wenn sie etwas links stehen.Denn ganzen Mist haben andere verzapft.
Was über Jahre nicht in griff zu bekommen war,kann man nicht in 4-5 Monaten bereinigen.

Es wird immer klarer

Dass die EU gescheitert ist. Jedenfalls diese Finanz-EU die nur dazu da ist Schulden zu sozialisieren und Gewinne zu privatisieren. Es war von Anfang an klar, dass Griechenland zahlungsunfähig ist. Und es ist auch klar dass wen man ein Volk durch Sparmaßnahmen so dermaßen geisselt dass sie irgendwann Protest wählen. Jetzt einer Regierung alles in die Schuhe zu schieben die gerade mal 5 Monate im Amt ist während unserer Politiker alternativlos Kohle verbrennen ist schäbig. Schlimmer noch finde ich diese einseitige mediale Hetze in den "Talk" Formaten oder der Tagesschau in der nur noch über die Regierung geschimpft wird. Das hat nichts mit dem Auftrage zu tun neutral und zur Völkerverständigung zu INFORMIEREN.

Wir brauchen hier dringend eine Reform.

Ist schon erstaunlich,...

...dass es die Griechen binnen weniger
Tage schaffen, ein Referendum von
solcher Tragweite abzuhalten!?!
Ist es nicht jetzt endgültig auch bei
uns in Deutschland an der Zeit, die
Grenzen für UNSERE Hilfsbereitschaft
sowohl der griechischen, als auch
unserer Regierung aufzuzeigen?
Ich fordere ein Referendum auch in
Deutschland als "Akt der Souveränität"
UNSERER Entscheidungsbefugnis!
Diese Regierung und auch die EU
bewegen sich schon zu lange Außerhalb
einer noch irgendwie zu legitimierenden
Geldpolitik zum einseitigen Nachteil
insbesondere des deutschen Bürgers
und Steuerzahlers!
Weitere Zahlungen an Griechenland
und oder systemfremde Entnahmen
aus diversen EU-Rettungsschirmen:

JA oder NEIN??

Gysis windelweicher Vorschlag ...

... kommt jetzt zur Unzeit.

Die Griechen brauchen eine klare Grenze dessen was geht und was nicht geht und kein Wischiwaschi und keine sozialistische Verbrüderung.
Aber erst mal kommt sowieso das Referendum und das sollte man nicht mit Briefen torpedieren.

Hoffen wir mal

das Sie es auch so meint wie es einige verstanden haben.

Ich habe da so meine Zweifel, und wenn die Griechen raus aus dem Euro der EU und vielleicht Nato, dann besteht die EU weiter und die anderen 2 Sachen auch.

Dieser kleine Partner kann solche Großen Institutionen oder die Währung nicht stürzen.
Wo die Meinung her kommt das es so wäre ist mir unklar.

Ein Verband muss doch die Möglichkeit haben einzutreten oder aufzutreten.Das gibt es bei allen und Sie bestehen auch Alle weiter.

Dieses Gerede unter Schock und Scheitern oder was noch so für große Worte immer gebraucht werden bei jedem Vorkommnis entspricht oft nur der Mode immer alles dramatischer zu machen als es ist.

Wie man gut sehen kann ist selbst die Börse im großen und ganzen nicht sehr beeindruckt. Warum auch, Menge und Wirtschaftskraft werden in heutiger bei solch kleinen Ländern nicht viel ändern.

Gruß

Endlich!

Endlich zeigen die Deutschen gegenüber den Griechen mal Rückrat!
Tsipras und die griechische Bevölkerung müssen lernen, für ihre jahrzentenlangen Fehler einzustehen. Und nicht als weiter Europäische Steuergelder an die Wand zu fahren. Mir tun die Ärmsten der Griechen leid, aber es ist nicht die Schuld Deutschlands oder der EU. Das sollten sich alle Griechen mal fragen!

Gelebte Alternativlosigkeit

Es ist erschreckend zu sehen, wie alle Abgeordneten der Regierungskoalition die Scheuklappen aufsetzen und ihren Parteioberen alternativlos applaudieren.

Gleichzeitig würde jeder 10jährige auf der Tribüne fragen, warum ein Gift, das nach 5 Jahren einen sozialen Kahlschlag und einen massiven Wirtschaftseinbruch bewirkt hat, jetzt unbedingt weiter eingenommen werden muss.

Wenn die nationalen politischen und wirtschaftlichen Interessen zweier Staaten so weit auseinanderliegen wie die von D und Gr, dann ist es geradezu schamlos, von Solidarität zu sprechen.
Wenn zwei etwas gegensätzliches wollen und der Stärkeres vom Schwächeren erwartet, sich zu fügen, dann geht es um Macht.
Und dann wird aus Solidarität folgerichtig humanitäre Hilfe, mehr ist es aber auch nicht.

Blöde Situation

Man kann es ja verstehen, das ist für Griechenland eine blöde Situation, die Banken machen unter der Hand schlapp und und rutschen in die Pleite. Jetzt war ich ja nie für Bankenrettungen, aber die Banken braucht man irgendwo ja schon.

Aber Tsipras hat das Referendum ausgerufen, jetzt muss er es auch abwarten. Dann kann man erst weiter verhandeln. Sonst wird der Volkeswille verfälscht. Nur dummerweise weiß niemand so richtig, über was eigentlich abgestimmt wird. Ich weiß nur, dass Tsipras bei einem Ja eigentlich zurücktreten müsste. Eigentlich.

Wo ist das Problem?

Im Schuldgeldsystem stehen allen Schulden auch entsprechende Guthaben gegenüber:

Packen wir doch alle griechischen Schulden mit den entsprechenden Guthaben in eine Kiste namens "bad bank" und "Piff" heben sie sich gegenseitig auf und Grichenland ist schuldenfrei.

Bleibt die Frage, wer eigentlich die entsprechenden Guthaben hält. Ich habe mal in meinen Unterlagen gewühlt: Ich nicht!

keep calm, carry on

In diesem Fall ist Merkels "Abwarten" doch vollkommen legitim. Tsipras hat mehrmals verlauten lassen, dass seine Regierung selbst bei einem "ja" zu den Reformen nichts umsetzen wird. Die ehrliche Schlussfolgerung ist, dass diese Regierung zwar Interesse am Geld, nicht aber an Reformen hat. Also beim "ja" einfach auf deren (bereits angekündigten) Rücktritt warten und weitersehen...

15:36 von rizzo

" Immerhin geht heute mehr als 2010.Sogar eine vollendete Pleite Griechenlands wird endlich erwogen.Beachtlich."

So beachtlich ist das gar nicht. Denn in den letzten 5 Jahren wurden etliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, die das Ansteckungsrisiko deutlich minimieren. Und die Staaten, die hier 2010 massiv in Gefahr waren, haben Reformen durchlaufen und stehen heute deutlich besser da und kommen ohne Nothilfen klar.

Nicht zuletzt erkennt man es auch an den Börsen, dass sich seit 2010 einiges getan hat.

Selbst Griechenland ging es deutlich besser...zumindest bis Ende 2014.

So geht das nicht weiter - bitte deutlich bleiben

Ich denke, man sollte Griechenland helfen, so wie Deutschland (und Europa) nach dem Krieg geholfen wurde.

Aber da ist auch ein großer Unterschied. Griechenland spielt nicht ehrlich (schon mit falschen Zahlen in den Euro gekommen ein halbes Jahr mit kindischen Spielchen vergeudet ...). Die anderen Länder nehmen Hilfe und machen sich auf zur Selbsthilfe. Griechenland will das Geld und sonst nichts.

Mit ordentlichen Reformen wäre auch die Grundlage zu einer wieder leistungsfähigeren Wirtschaft zu legen.

Darum finde ich die Signale richtig, Hilfsbereitschaft signalisieren aber geknüpft an Bedingungen, die geeignet sind, dass die Hilfe auch nachhaltig ist.

Die Herren sind wie ein Kind in einem brennenden Zimmer, das sich nur retten lassen will, wenn es ein neues Schaukelpferd kriegt. Aber so ein Kind merkt früher dass das Zimmer wirklich brennt.

Sogar Herr Hofreiter sieht das langsam ein :-)

Katastrophal wäre ein "weiter so" ab Montag

"Ein Grexit wäre katastrophal" Nein das wäre es nicht!
"Keine Verhandlungen vor Sonntag"
Unser Volksvertreter, welches Volk wird da vertreten? Hier gibt es keine Rentner, keine Geschädigten, Enteignungen (1. Schuldenschnitt - reale Negativzinsen ...)?!
Am Montag geht es dann also so weiter.
Wie wäre es, wenn man die Griechen jetzt mal selbst entscheiden und machen lässt. Sie sollen im eigenen Land aufräumen und Geld bei ihren Reichen eintreiben und nicht weiter fremdes Geld abgreifen.

Vielen Griechen geht es nicht gut, ja den Notleidenden muss man helfen, aber das sind lange nicht alle Griechen! Die Griechen wählen selbst, ihre Regierungen und treffen ihre Entscheidungen wie jetzt am Sonntag. Unbeteiligte Dritte sollten sie dafür nicht haftbar machen und noch Geld fordern.

Diesen Kommentar von Hans-Jürgen Maurus Studioleiter des SWR in Zürich sollten sich die Volksvertreter anhören:

http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-17453.html

Danke Herr Maurus!

15:48 von Izmi

"Frau Merkel tut, was sie immer tut: Nichts und abwarten."

Was wäre Ihnen lieber? Wenn sie panisch im Kreis rennt oder Aktionen um der Aktion willen durchführt?

Im Übrigen ist Europa mehr als nur Frau Merkel, und die €-Verhandlungen sind Sache der (Finanz-)Minister. Wenn der/die Kanzlerin alles allein regeln soll, können wir die Ministerien gleich abschaffen.

Lösen Sie Sich mal von den veralteten Bildern von Alleinherrschern.

@ Izmi

@ Izmi: "Bei einem "Nein" allerdings steht sie völlig im Regen. ..."

Warum sollte Frau Merkel dann im Regen stehen? Beim "Nein" lehnt die griechische Bevölkerung halt ein ohnehin ausgelaufenes Hilfspaket ab. Und?

@ Izmi: "Denn dann sind wohl knappe 60 Mrd. deutsche Gelder weg ..."

Die sind sowieso schon weg.
Frau Merkel sagt sich: "Keep calm and carry on" und sie leigt damit goldrichtig.

Tagesschau 16 Uhr.

Empörte Rentner vor einer Bank. Sie erzählen, in ihrem Zorn.

Auffallend:

die sich am meisten aufregen, schauen ziemlich jung aus.

Ist das die gesunde Meerluft, die einen so jung hält?

Oder waren das wirklich 50 jährige?

Zeigt das nicht schon, was in diesem Staat falsch läuft?

@ OlliH

"Schade, dass die sich nicht trauen hier ein Referendum abzuhalten nach dem Motto:
Halten Sie uns für kompetent genug, die Griechenlandkrise in Europa zu lösen
O NEIN. O ja "

Haben wir, nennt sich Bundestagswahl.
Da machen die Leute ihr KLreuzchen bei den PArteien, denen sie am ehesten zutrauen das kleinere Übel zu sein, also die kompotenteren zu sein.
Bei der letzten ist die CDU knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt, wie Sie sich vielleicht erinnern.

Es ist also völlig klar, wem die Wahlberechtigten in D das am ehesten zutrauen.

Und nein, ich hatte mich nicht gefreut, daß die CDU so gut abschnitt, aber ich kann aktzeptieren, daß sehr viele Mitbürger das halt anderes sehen.

Und manche Leute, so hab ichs erzÄhlen gehört, gehen sogar zu Europawahlen, um wenigstens etwas demokratischen Einfluß auf die Institutionen der EU auszuüben.
Scheint bei den Leuten, die sich über "ungewählte" EU-Vertreter beschweren nicht sehr in Mode zu sein, zu diesen Wahlen zu gehen.

@AlterSimpel: "Seit 5 Monaten sind Gegenleistungen in Form der..

... üblichen Spardiktate fester Bestandteil aller Verhandlungen gewesen."

Obwohl die sog. Spardiktate zum Schluss, also vor dem Abzug der Griechen vom Verhandlungstisch und Ansetzung eines Referendums, keine große inhaltliche und materielle Rolle mehr spielten. Dennoch unterschrieben Tsipras & Co das 5-monatige Verhandlungsergebnis nicht und wollen beim Referendum mit "Nein" zu den vorletzten Vorschlägen der Brüssel-Gruppe stimmen. Das macht die Tsipras-Regierung völlig unglaubwürdig. Es gibt kein Partner in Europa, der diesen Ideologen folgen und schon gar nicht alimentieren mag. Es ist höchste Zeit für eine echte Eigenleistung der Regierung und der Griechen. Nehmen die Griechen Hilfe zur Selbsthilfe an, werden sie auch die notwendige Solidarität der Europäer erfahren.

Lieber Herr Gysi

wieder einmal beweisen Sie und Ihre Parteikolleten mit Ihren Äußerungen, daß Sie keine Regierungsverantwortung tragen können.
Frau Merkel handelt (nach einer zugegebenermaßen langen Hampelei) völlig richtig und schützt "Rest"- Europa.

@ OlliH

Wenn es in Deutschand ein Referendum gäbe, dann könnte Tsipras sein Hilfsprogramm sofort runter spülen. Wir zahlen für die marode griechische Wirtschaft nur, weil unsere Regierung so nett ist und den Euro retten will, nicht weil es hier die Bevölkerung so will.

keine Geschichtskenntnisse ?

Weil die Kommentarfunktion zu Steuermilliarden in der Schweiz geschlossen ist.
Ein seltsamer Artikel. Kann es denn wirklich sein, dass die Wenigsten wissen das in Griechenland eine Militärdiktatur herrschte ?
Diese war durch die Oligarchen, also die Reeder ganz wesentlich getragen. Der Effekt war, dass diese Oligarchen sich eine Steuerfreiheit in die Verfassung schreiben ließen. Wollte man dies ändern bräuchte es eine 2/3 Mehrheit im Parlament. Das ist aber mit Pasok und Nea Dimokratia nicht zu bewältigen, zu dicht der Filz. Man sollte Tsipras also nicht zu stürzen versuchen, er sollte eher eine 2/3 Mehrheit im Parlament bekommen. Freilich nur wenn er verspricht diesen unhaltbaren Zustand zu verändern. - Aber vorher gäbe es wohl einen neuen Militärputsch.

zu 15:25 neo liberal "Klare Kante" sieht anders aus!

Dazu passt die heutige Karikatur von Horst Haitzinger in der Südwestpresse:

Nachrichtensprecher: "Die EU stellt auch heute wieder Griechenland vor ein allerletztes Ultimatum!
... Exkanzlerin Merkel feiert heute ihren 80. Geburtstag!"

Terminologie

Man lernt ja nie aus: nach dem letzten gibt es noch ein allerletztes, dann ein allerallerletztes (usw.) Angebot. Und wenn dann 25 "aller" abgelaufen sind, hält man die Tür noch offen für weitere Gespräche. Wo sind wir hier eigentlich?

Im einem normalen Leben hätte es schon spätestens vor Monaten heissen müssen: "Klappe zu, Affe tot.

Warum sollen eigentlich nur die Griechen abstimmen? Weil wir es nicht dürfen, gilt nicht, das kann man ändern.

Hier werden Milliarden und Abermilliarden € verschleudert und das an einen Staat, der sich mit Lug und Trug in die EU betrogen hat und diese jetzt auch noch abzukochen versucht und keine Bereitschaft zeigt (oder dazu nicht in der Lage ist) ein für die Betrogenen (wir) akzeptables Konzept auf den Tisch zu legen.

Man sollte in Griechenland lieber kleine Brötchen backen, anstatt dauernd Schleiertänze aufzuführen.

Dass das Volk darunter leiden muss, ist zumindest unschön, man hat allerdings vorher ja auch nicht schlecht damit gelebt!

Nach dem Referendum, gegebenfalls Gespräche

Nach einem DEUTLICH pro Europa Referendum,das bedeutet zumindest 2/3 der Stimmen, KANN es Gespräche geben ob es Verhandlungen geben kann. Zunächst muss deutlich sein WER auf seiten Griechenlands die Gespräche führt und die Troika muss damit einverstanden sein. Die griechische Verhandlungspartner müssen die unwiderrufliche Kompetenz zur Vereinbarung haben, sodass eine Wiederholung der bisherige griechische unzuverlássige und inkorrekte Verhandlungsführung sich nicht wiederholt.
Falls das Referendum unterhalb 2/3 der Stimmen pro Europa bleibt wird es keine weitere Gespräche über ein 3.Hilfeleistungsprogramm geben. Unabhängig davon KANN úber humanitäre Hilfeleistungen verhandelt werden.

@14:04 von Ray: Aufgeheizte Stimmung....

"Es kann doch wohl kaum Aufgabe der EU oder Deutschlands sein, dem einfachen griechischen Bürger eines souveränen Staates zu helfen!"

Genau mit der Begründung wurden die Hilfspakete aber immer angepriesen. Ich kann mich auch noch gut an die Schlagzeilen in der BILD erinnern, in denen es hieß, dass mit deutschen Steuern die griechischen Luxusrenter finanziert würden.

"Banken haben sich nicht mit Staatsanleihen "verzockt"."

Selbstverständlich haben sich die Banken verzockt. Sie haben Anleihen mit hohen Zinsversprechen gekauft und als die Anleihen dann quasi wertlos wurden, wurden den Banken über die Hilfszahlungen der EU die Schrottpapiere abgekauft.

Jedem Kleinanleger hätte man gesagt: "Pech gehabt! Dein Geld ist weg" aber bei großen Banken geht das natürlich nicht, denn die sind ja "systemrelevant".

Fette Zinsen auf riskante Papiere kassieren geht klar, aber wenn das Risiko dann eintritt, zahlt der Staat.

Vielleicht hätte man jedem Griechen statt dessen 10000€ zahlen sollen.

Auch hier ein Referendum

Gäbe es auch hier in Deutschland ein Referendum darüber, ob wir noch weiter für Griechenland zahlen wollen, dann hätten wir danach manche Diskussion und vor allem alle unnützen Hilfspakete gespart.

@eisbaer7

"Fr. Dr. Merkel hat Recht und die Meinung von Herrn Gysi ist von kommunistischem Gedankengut getragen"

Weil er sagt, ein "Grexit wäre katastrophal" und von der Rettung der europäischen Idee spricht?

Dann wurde Europa vor 5 Jahren wohl komplett von den Kommunisten regiert? Denn das waren damals dieselben Argumente.

@ AlterSimpel

Dass Sie immer noch den von der gr. Regierung geprägten Propagandabegriff "Spardiktat" verwenden ...

Das "Spardiktat" beinhaltete doch genau die Vorschläge zur Wettbewerbsfähigkeit. Offenbar hat die gr. Regierung ja keine ausreichend tragfähigen Lösungen gehabt oder scheitert an deren Umsetzung.

Syriza möchte offenbar nur den Status Quo festschreiben und weiterhin alle Reichen und Mächtigen in GR vom derzeitigen System profitieren lassen. Was daran eine linke Partei sein soll ist mir schleierhaft.

Wer soll denn in GR investieren, wenn er ein Teil seines Geldes in uneffiziente Wirtschaft und Verwaltung, vielleicht sogar in Bestechungsgelder stecken muss?

Die Uninformiertheit der Griechen-basher hier ist unfassbar!

was hier an Stammtischparolen, blanker hetze und schlicht tatsachenwidrigem Unsinn behauptet wird, wirft ein sehr bezeichnendes licht auf den tatsächlichen informationsstand in der angeblichen "Informationsgesellschaft". Also, an alle, die hier immer wieder "Griechenland raus" " keine weiteren Steuergelder dorthin" etc etc schreien, mal ein paar Fakten statt Stimmungsmache.

1) Es ist noch nicht ein einziger deutscher Steuer-Euro nach Athen geflossen. Null, nada.

2) Was getan wurde: deutschen & internationalen Banken ihre GRE-Anleihen abzukaufen und die Risiken einer Nicht-Rückzahlung dem Steuerzahler aufzubürden.Davon haben die Griechen GAR NICHTS!

3) Den Löwenanteil des Schuldenschnitts haben die Griechen selber getragen!! Ihre Banken & Pensionskassen hielten enorme viele Staatsanleihen - die Folge: massive Rentenkürzungen, mehrfach, in den letzten Jahren!

4) Die Troika gibt selbst zu, daß ihre Prognosen & Modelle völlig ad absurdum geführt wurden. Und will trotzdem mehr davon!

@16:04 von NH278

""So beachtlich ist das gar nicht. Denn in den letzten 5 Jahren wurden etliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, die das Ansteckungsrisiko deutlich minimieren. Und die Staaten, die hier 2010 massiv in Gefahr waren, haben Reformen durchlaufen und stehen heute deutlich besser da und kommen ohne Nothilfen klar.

Nicht zuletzt erkennt man es auch an den Börsen, dass sich seit 2010 einiges getan hat.

Selbst Griechenland ging es deutlich besser...zumindest bis Ende 2014."""

Aber nun die Frage :Zu welchen Preis?
Man sollte immer beiden Seiten der Medaille sehen.

@neo liberal

"Die klare Kante gegen die Syriza-Regierung ist im Sinne des griechischen Volkes und seiner Zukunft unbedingt angebracht. Griechenland braucht Disziplin und Stehvermögen"

Abgesehen vom historischen Beigeschmack ihrer Äußerung: ich glaube kaum, daß Griechenland am deutschen Wesen genesen wird.
Dafür ist die Wirtschaft viel zu unterschiedlich und die seit Jahren stattfindende Abwanderung junger Akademiker aus Griechenland macht einen Aufschwung immer unwahrscheinlicher.

War Gysi wirklich so zahm ?

Es war nicht zu erwarten, daß Fr. Merkel und Hr. Schäuble eingestehen, daß sie mit der Bankenrettung und den nachfolgenden Krediten federführend mit anderen EU-Partnern viele Steuermilliarden in den Sand gesetzt haben. Auch habe ich nicht damit gerechnet, daß sie den Fehler, gutes Geld schlechtem nachzuwerfen einsehen, die Notbremse ziehen und Gr. durch ein tatsächliches Hilfsprogramm - welches sich von einfachem Geldverpumpen mit Zinsgewinnen unterscheidet - den Weg in eine bessere Zukunft ebnen.

Allerdings hätte ich von Hr. Gysi erwartet, daß er die begangenen Fehler benennt und auch konkrete Vorschläge macht, wo aus diesem Desaster der Ausweg - Reformen ja, bei gleichzeitiger Beendigung der Sparpolitik, Schuldenschnitt bei Summe X, Anschubfinanzierung - ist. Die Rolle der Troika hätte auch eine "Würdigung" verdient.

Den Wortlaut von Gysis Rede kenne ich nicht, ist er aber wirklich so mager wie der TS-Bericht vermittelt, hat er die Möglichkeit, Alternativen aufzuzeigen vertan.

15:49 von Jean Claude

Es wird immer klarer dass Griechenland gescheitert ist. Jedenfalls diese Regierung, die nur dazu da is Schulden weiter aufzuhaefen und Reformen zu ignorieren. Solange Syriza noch nicht an der Macht war, war Griechenland unter dem Rettungspaket der abgemilderten Schuldenrueckzahlung ("Troika"). Und es ist auch klar, dass mit viel Anstrengung seitens Gr. eine aehnlicher Ausweg wie Spanien und Irland gelungen waere, aber man waehlte halt den "einfachen" Weg der Linken. Jetzt so zu tun als habe die aktuelle Regierung nichts damit zu tun, das die Lage eskalierte als Forderungen/Beschimpfungen/Drohungen und Spielchen nicht zum Erfolg gefuehrt haben ist schaebig.
Schlimmer noch finde ich die Tatsache, dass die Medien nun als einseitig bewertet werden, wo doch in "Talk" Formaten immer auch Linke Gespraechsteilnehmer oder auch Gr. Berater der Regierung ihre Sichtweise hinausposaunen duerfen. Das IST Neutral

Griechenland braucht eine Reform.

Bitte vergleichen Sie die Formulierung :-)

@AlterSimpel: "Wenn zwei etwas Gegensätzliches wollen und der...

... Stärkere vom Schwächeren erwartet, sich zu fügen, dann geht es um Macht."

Nein, nach Tsipras geht es dabei um "Demütigung Griechenlands", obwohl in den bisherigen Verhandlungen die griechische Regierung die Brüssel-Gruppe am Nasenring herumführte und große Zugeständnisse erreichte. Ging es bei dieser Vorgehensweise etwa nicht um "Macht"? Wie dem auch sei: Damit wird es nach dem Referendum so oder so vorbei sein.

496 Mio. Europäer werden sich nicht den alleinigen Interessen der Syriza-Regierung unterordnen, die 11 Mio. Menschen vertritt und will, dass die anderen Europäer für die Handlungen und Forderung aus Hellas auch noch bürgen. Wer Solidarität für sich in Anspruch nehmen will, muss Hilfe zur Selbsthilfe annehmen wollen und die Gemeinschaftsinteressen und -Regeln beachten wollen. Syriza ist dabei, Europa schweren Schaden zuzufügen.

Wer nicht hören will, muss fühlen!

Leider hat die griechische Regierung es anscheinend noch nicht verstanden, dass man Kredite auch zurückzahlen muss. Nein, die halten die Hände weiterhin auf und wollen mit ihrem "Sumpf" so weitermachen. Unglaublich! Ein deutsches Sprichwort sagt: Wer nicht hören will, muss fühlen. Wenn die Griechen nicht bald wichtige Reformen einleiten und vor allem umsetzen, dann werden die noch viel "Elend" zu spüren bekommen. Die 1. Großchance zur Änderung ist am kommenden Sonntag, um sich Tsipras so schnell wie möglich zu entledigen.

Wo sind denn die über 300 Milliarden Euro geblieben, die bisher nach Griechenland geflossen sind? Eine Schande ist das. Es gibt so viele arme Länder auf der Welt, die Gelder viel dringender benötigen als Griechenland.

@weites Meer: kein einziger deutscher Euro ging bisher verloren!

jedenfalls nicht in griechenland. Das hier angeblich milliarden verbrannt wurden, ist ein Märchen. fakt ist, die ach so tolle Volksmutti hat den banken ihre griech. Staatsanleihen abgenommen und sie dem Steuerzahler aufgebürdet. DAS ist alles, was passiert ist, bisher. Von diesen Anleihen wurde noch nicht ein Euro abgeschrieben oder ausgebucht und die Griechen haben bis vorgestern alle Schulden bedient. Wer also fordert, "kein weiteres geld dort zu versenken", der polemisiert in grobem Widerspruch zu den fakten. Tatsächlich führt merkels/Schäubles/Draghis/Junckers Politik erst dahin, dass wir diese Kredite abschreiben werden müssen. und je mehr wir jetzt den Griechen die kehle zudrücken, umso weniger werden sie von den krediten zurückzahlen können.

Sie haben noch nicht einen euro verloren wegen GRE - aber tun so, als würden SIE persönlich bluten. Ich empfehle ihnen dringend, mal die seite des "Guardian" zu besuchen mit authentischen Stimmen aus der griech. Bevölkerung!

Politisches Taktieren in Berlin

Finde ich gut, was unsere Koalition da macht: kein Kompromiss um jeden Preis wie es der Sozialist Holland fordert. Nun wird wohl darauf gespielt, dass die Griechen die Panik bekommen, am Sonntag mit "Nai" stimmen- und die jetzige griechische Regierung zum Teufel gejagt wird..Mit einer neuen Regierung gaebe es wieder eine andere Verhandlungsgrundlage.

Dann halten Sie sich mal dran....

Frau Merkel nicht wie mit allen anderen Aussagen was vor den Wahlen versprochen wurde heisst nicht das es nach den Wahlen gilt.
Und noch was !
Wissen Sie was ich mir sehr sehr wünsche ?
Das sich Griechenland gegen diesen EU Moloch und die Bankendiktatur entscheidet.
Ich denke weiter nicht nur an morgen bald werden nämlich bei uns die gleichen Zustände sein wie in Griechenland und ich fürchte noch schlimmer.

@Sorgenmann: wer bitte hat diese Vereinbaruing legitimiert?

507 Mio Europäer??? hallo??? Nichgtmal herr Juncker ist demokratisch legitimiert, die EZb schon gar nicht und der IWF auch nicht. Und die "vereinbarung", die diese Haie, Antidemokraten und Demagogen vorgelegt haben, , ist von keinem einzigen europäischen bürger "legitimiert" worden.

herr tsipras schon, nämlich von seinen Wählern. Und im gegensatz zu Schäuble/Merkel/Juncker, die Volksabstimmungen fürchten wie der teufel das weihwasser, lfragt Tsipras ganz direkt seine Bevölkerung, ob sie ihn weiter unterstützt oder lieber kapitulieren möchte.

Ihr Demokratieverständnis ist, gelinde ausgedrückt, seltsam.

Grexit wirklich Schrecken ohne Ende?

Ich glaub' das eigentlich nicht. Darum geht es ja bei diesem Referendum: Was ist euch lieber: Der Euro, mit dem ganzen Austeritätskram, oder eine eigene Währung, bei der ihr wieder machen könnt was ihr wollt. Die Griechen sollten selbst entscheiden, was sie wollen. Es ist nichts wirklich schlimmes dabei, es stirbt ja keiner. Europa sollte den Griechen natürlich humanitär in jedem Fall zur Seite stehen. Falls sie den Euro aufgeben, sollten wir den Griechen viel Glück wünschen -- aber auf keinen Fall nochmal Geld leihen!

@Helmut Baltrusch, 16:13

"Es ist höchste Zeit für eine echte Eigenleistung der Regierung und der Griechen."

Und was soll das konkret heißen?

"Nehmen die Griechen Hilfe zur Selbsthilfe an, werden sie auch die notwendige Solidarität der Europäer erfahren."

Und was soll das konkret heißen?

Die Troika-Forderung sollen Gr. in die Lage versetzen, rechtzeitig ihre Kredite und Zinsen zu bedienen.
Das ist alles, was in 5 Jahren erreicht wurde und selbst das wird wegen der eingebrochenen Wirtschaft immer schwieriger, weshalb ja immer wieder neue Hilfspakete nötig waren.

"Selbsthilfe" trifft dabei exakt auf das zu, was bislang geschehen ist: die Geldgeber haben sich selbst und ihren Banken gegenseitig geholfen.

16:08 von AK714

und auch an 16:07 von NH278
"...Warum sollte Frau Merkel dann im Regen stehen? Beim 'Nein' lehnt die griechische Bevölkerung halt ein ohnehin ausgelaufenes Hilfspaket ab. Und? (...)
Frau Merkel sagt sich: 'Keep calm and carry on' und sie leigt damit goldrichtig."

Tut sie das? Was ist denn der Plan für den Fall eines "Nein"? Merkel und Schäuble behaupten zwar, dass eine solche Entscheidung nur wenig Einfluss auf die EU und den Euro haben werden.
Aber nach all den Jahren, wo man uns immer wieder vorgebetet hat, dass die Schuldenproblematiken EU-weit nicht so schlimm seien, dass man das nach ESM und weiteren Programmen alles im Griff habe - kann man da noch leichtgläubig den Aussagen unserer Kanzlerin folgen? Selbst das Griechenlanddesaster wurde doch lange Jahre schöngeredet! Und nun muss man nur glauben? Nein - weder Schäuble noch Merkel wissen, welche Konsequenzen ein "Nein" wirklich haben wird. Und deshalb stehen sie nicht "calm", ihre Unsicherheiten dürfen sie uns nur nicht zeigen!

@15:30 von OlliH

>>
Schade, dass die sich nicht trauen hier ein Referendum abzuhalten nach dem Motto:
Halten Sie uns für kompetent genug, die Griechenlandkrise in Europa zu lösen
O NEIN. O ja
<<

Wie Benutzer 'save the euro' bereits erwaehnt hat, die Frage ob wir noch mehr Milliarden fuer links-ideologischen Wahnsinn ausgeben wollen waere angebrachter. Die Regierungskoalition in Deutschland vereinigt immerhin ueber 2/3 der Waehlerstimmen hinter sich, und das seit Jahrzehnten. Der staendige Versuch der Linkspartei ihr permanent schlechtes Abschneiden bei Bundestagswahlen durch Forderungen nach steuerverschwendenen Aktionen wie dieser zu vertuschen erinnert an das vorpubertaere Verhalten von 12 Jaehrigen Jugendlichen.

@ Rebel-Lion

"Man sollte Tsipras also nicht zu stürzen versuchen, er sollte eher eine 2/3 Mehrheit im Parlament bekommen. Freilich nur wenn er verspricht diesen unhaltbaren Zustand zu verändern."

Politiker versprechen viel, wenn der Tag lang ist. Und Tsipras ist da keine Ausnahme. Im Gegenteil.

Tja, war das

mit dem Referendum dann wohl doch nicht zuende gedacht.
Sieht natürlich erstmal toll aus, so demokratisch abstimmen zu lassen. Kann man auch so schön stolz in die Welt twittern.

Leider, leider: Griechenland soll über einen Vorschlag abstimmen, der nicht mehr existent ist. Dazu noch in so kurzer Zeit, dass die Vorbereitung gefährlich kurz sind. Nicht alle Bürger können sich so schnell so gut Informieren, wie es notwendig wäre. Dazu kommt noch, dass die wenigen Hellenen quasi auch über die Rechter der anderen EU-Bürger abstimmen, die schließlich für die Rettungspakete gerade stehen sollen. Und das auch noch um Monate zu spät.

Das ist ziemlich weit weg vom mündigen und informierten Bürger, der eine wichtige Entscheidung treffen soll. Sternstunden der Demokratie sehen anders aus !

Dieses Referendum ist ungefähr so sinnig, wie über das Wetter abstimmen zu lassen. Aber so wie die Leute über das Wetter schimpfen stimmen wir auch da bald drüber ab...

Merkel merkt es!

Gut, dass Merkel nicht vor dem griechischen Referendum über den EURO weiter verhandeln will. In Griechenland liegt das Krisenproblem. Dort sind Leute an der Regierung, die einen nicht sichtbaren GREXIT herbeiführen, was anders propagiert wird. Sobald die Löhne und Renten nicht mehr in EURO ausbezahlt werden, wird es Schuldscheine geben müssen. Schlimm die Bilder an den Geldautomaten und der armen Rentner ohne EC-Karte, wo doch Tsipras gerade die IWF-Rückzahlung einbehalten hat.

Immer mehr Griechen und Bürger in der EU merken nun, was die griechische Regierung (Bündnis aus LINKE und RECHTEN) in Europa angerichtet haben. Griechenland steht im Mittelpunkt, bekommt aber weniger Euros als vorher und alle anderen EU-Probleme bleiben liegen.

zu Randbemerkung

.... ja, wenn sie auch so konsequent handelt, als sie redet.
Zu Herrn Gysi, die Linken und teilweise die Grünen, stimm ich ihnen zu, soweit weg wie sie von der Realität sind, das tut schon weh.

Stunde der Wahrheit schlug längst. Oropax-Fraktionen taub.

Der Unterschied zwischen Merkels (Wahl)Versprechen und Sparguthaben-sind-sicher-Sprüchen und von ihr & Co. geforderten Reformen auf einem politischen Papier ist: keiner. Beide sind keine Banksicherheiten für Kredite, das man mit Vertrauensvorschuss übersetzen kann. Hier in Staatsführung, dort in Staatskredit.

Eine Bestandsaufnahme der Samaras-Zeit (Tsipras nahm keinen Cent auf, sondern zahlte bisher) und ihrer effektiven Ergebnisse (74 von fast 500 Auflagen umgesetzt) ist das Weihwasser, das die Koalition scheut. Wie beim G7.

Gabriels unverhohlene Behauptung gegen Gysi die SPD wäre seit 1925 für die Vereinigten Staaten von Europa gewesen, wogegen rechte u. linke deutsche Parteien gewesen seien, stach sogar die CDU aus, die ja demnach nun nur die historische Mission der sPD erfüllen hilft. Historie adé.

Schäubles übliche Kika-Tiraden haben aber die Wahrheit gesagt: In dieser Währungsunion kann sich GRE nicht halten.

Nur müssen eben weiter alle so tun als ob sie EU-Recht achten.

Legendenbildung im Bundestag

Was für eine heuchlerische veranstaltung im Bundestag. Merkel, Gabriel Schäuble üben sich in Legendenbildung.
Die Verhandlungen waren eine Farce. Nichts zeigt das mehr, als der Umgang mit dem Angebot der Griechen vom 22. Juni, das von EU-Offiziellen als gute Verhandlungsgrundlage bezeichnet wurde. Tsipras hätte sich damit weitgehend dem deutschen Spardiktat gebeugt.
Der einzige nennenswerte Unterscheid bestand nur darin, dass Athen die geforderten Kürzungen von Renten - die bereits um bis zu 40 Prozent gekürzt wurden - nur zur Hälfte umsetzen wollte, während der Rest dieser Kürzungen durch höhere Unternehmenssteuern realisiert werden sollte.

Und dennoch haben sich Schäuble und Merkel entschlossen, dieses griechische Kapitulationsangebot auszuschlagen. Sie wiesen ihre Brüsseler Lakaien an, ein mit roter Tinte gespicktes Ultimatum – das an die Korrekturen von Klassenarbeiten erinnerte – an Griechenlands Regierung zu schicken, in dem eine weitere Reihe von Verschärfungen verlangt wurde.

16:22 von AlterSimpel

"Weil er sagt, ein "Grexit wäre katastrophal" und von der Rettung der europäischen Idee spricht?"

Nein, weil so, wie er gegen den Grexit wettert, er früher auch gegen Bankenrettungen wetterte, die den Eurozerfall seinerzeit verhinderten. Und gegen Rettungspakete und Hilfsmaßnahmen war er sowieso.

Wann war Herr Gysi eigentlich mal FÜR etwas?

so ein salat...

gysi hat natuerlich recht, wenn er sagt, dass unsere bundesregierung eigentlich mit den europaeischen partnern nur ein einziges ziel wirklich ernsthaft verfolgt: die abloesung der augenblicklichen griechischen administration!

dass man auf solche wahren worte, nur weil sie aus dem ultralinken lager kommen, mit gelaechter reagiert, gehoert zu den denkwuerdigkeiten, die der bundestag so an den tag legt.

die gruenen sprechen mal wieder so, wie sie als regierungspartei niemals sprechen wuerden. allen voran ein biedermann namens hofreiter, sozusagen der "bobach der gruenen". wie kann man nur so einen salat von sich geben, nur um eine halbwegs oppositionelle haltung einzunehmen?

ich fasse es nicht!

16:46 von vanPaten

"(Tsipras nahm keinen Cent auf, sondern zahlte bisher)"

So kann man es auch ausdrücken. Vielleicht hat er bisher auch nur nichts aufgenommen, weil man ihm schlicht mangels Willen, Auflagen zu erfüllen, nichts gab.

Gezahlt hat er nebenbei nichts, bekanntermaßen hat das Land seit gestern Außenstände beim IWF.

@rizzo

"Jede neue Regierung mit auch nur wenig Geschick könnte den Reigen der sinnlosen "Rettungspakete" wieder eröffnen"

Der IWF hat viel Zeit, die Feststellung des Zahlungsausfalls zu verzögern.
Bis dahin dürfte eine neue Regierung in Athen stehen, die dann wieder mit Kusshand von der Troika empfangen würde.
Schließlich will die EU vermeiden, daß die eigenen Kredite wertlos würden.

Vermutlich würde die EU sogar endlich Investitionsmöglichkeiten schaffen (Eigenfinanzierungsquote für EU-Töpfe weiter absenken), damit Gr. nicht weiter abrutscht und um zu zeigen, wie gefährlich es war, die Linken zu wählen.

Letztlich könnte Tsipras mit seinem Referendum (sich anschließende Neuwahlen vorausgesetzt) Griechenland sogar weiter voranbringen, als er es selbst als politischer Paria in der EU jemals vermocht hätte.

Das wäre dann ein Opfergang von epischen Ausmaßen, einem griechischen Helden würdig.

Über was soll noch verhandelt werden?

Die Realtität sagt an: Nichts, mehr möglich.

Es gibt nicht mehr zu verhandeln, also zieht endlich die Konsequenz.

Es gibt niemanden in Deutschland, der den EURO hinterhertrauert.

@16:21 von AK714

>>
Gäbe es auch hier in Deutschland ein Referendum darüber, ob wir noch weiter für Griechenland zahlen wollen, dann hätten wir danach manche Diskussion und vor allem alle unnützen Hilfspakete gespart.
<<

Da ist was dran, Volkes Willen ist normalerweise weniger diplomatisch. Fuer GR waere es 'neues Geld nur gegen noch straffere Sparmassnahmen und eine Regierung (unter EU Aufsicht) welche Korruption auf alles Ebenen bedingungslos ein Ende macht. Auch bei anderen Themen haetten wir schon lange Ergebnisse. Wie z.B. einen Export Stop fuer Maschinen und Ersatzteile solange Russland die Krim besetzt haelt, die GDL waere als Terrororganisation eingestuft, u.s.w.

Rente mit 50?

Ich habe im Prinzip nichts gegen die griechische Rente mit 50. Das geht mich zunächst mal ja auch gar nichts an.

Ich habe nur was dagegen, dass wir das bezahlen sollen, nur weil die griechischen Politiker nicht den A... in der Hose haben, das zu reformieren.
Und ich habe was dagegen, wenn ein deutscher Linkenpolitiker im Bundestag mit griechischen Suppenküchen auf die Tränendrüsen drückt, nur damit die Rente mit 50 nicht angegangen zu werden braucht.

um 16:24 von Gordons_Gekko

Stammtischparolen vs. Linkem Geschwaetz...

1) Es ist noch nicht ein einziger deutscher Steuer-Euro nach Athen geflossen.
Ich finde den Punkt nicht auf die Schnelle, aber das stimmt so nicht. Darum geht es auch gar nicht! Es geht um die Tatsache, dass die Buergschaften, die D gegebn hat irgendwann faellig werden - und sich halt dann nicht ueber einen Schuldenschnitt einfach aufloesen...

2) Was getan wurde: deutschen & internationalen Banken ... die Griechen GAR NICHTS!
Das Geld war schon vorher weg. Mit der Umschuldung wollte man Zeit fuer Gr schaffen um nicht schon vor Jahren brutal an die Wand gefahren zu werden. Und ganz nebenbei wurden die Deutschen Lebesversicherer und damit IHRE Altersversorgung gerettet.

3) (Gr.) Banken & Pensionskassen hielten enorme viele Staatsanleihen
Und das lasten Sie nun der Troika an???

4) Die Troika gibt selbst zu, daß ihre Prognosen & Modelle völlig ad absurdum geführt wurden.
Absurd ist nur die Denkweise von Syriza

@ Messi (anderer GR-Thread)

Da der GR-Thread zwecks Bündelung bereits nach 50 Minuten geschlossen wurde:

Zitat (Messi):
"Wäre ich an deren Stelle würde ich dasselbe tun, denn gerade bei der aktuellen unberechenbaren griechischen Regierung kann eine (Teil-)Enteignung in Griechenland nicht zu 100% ausgeschlossen werden."

Tja, dumm nur, daß dieses Geld bereits vor Jahren außer Landes gebracht wurde, also lange bevor die aktuelle Regierung an's Ruder kam. Deshalb läuft Ihre Argumentation in's Leere.
Steuerflucht ist nichts gutes, diese unsolidarischen Steuerflüchtlinge sind in meinen Augen Premium-Sozialschmarotzer, ganz egal ob das nun Griechen oder Deutsche sind.

Referendum

Warum glauben eigentlich die meisten Foristen, dass die Griechen "Ja" sagen werden, Tsipras am Montag zurücktreten muss und die EU-Bürokraten dann ab Dienstag wieder Ihre "Spar-dich-zu-Tode-Platte" auflegen können?

Das Gegenteil wird passieren! Die Griechen werden "Nein" sagen (wenn auch knapp). Tsipras wird im Amt bestätigt und Merkel steht trotz Sommerhitze im Regen.

Bin mal gespannt, wie die Position der Bundesregierung sein wird, wenn sie mit den selben Leuten verhandeln MÜSSEN, die sie heute verteufeln.

Sagt doch endlich uns treudoofen Bürgern, dass der Karren im Dreck ist, das Geld verloren ist und ihr nur schwarze Nullen seid.

Was für ein Schmierentheater!!

Wie lange müssen wir uns dieses Theater noch bieten lassen? Wer glaubt denn ernsthaft,daß Tsipras auch nur eine einzige Reform,zu der er sich verpflichtet,auch umsetzt ??? Vermutlich kein einzig vernünftig denkender Mensch...! Er will einzig und alleine Gelder aus der EU und ist dafür bereit ,alles zu versprechen! Ein wenig erinnert mich dieses Verhalten an einen Drogenabhängigen,der ebenfalls alles verspricht und eben nichts hält! "Wer einmal lügt,dem glaubt man nicht...! " Und Brüssel schein lediglich das Versprechen zu reichen,obschon sie wissen,daß nichts erfüllt wird oder sie wollen es halt einfach nicht wissen...!

Eine erbärmlich Veranstaltung

Man hätte den Abgeordneten nicht vorher sagen dürfen, daß diese Debatte im griechischen Fernsehen ebenfalls live übertragen wurde.

Jetzt haben sich die 'Totengräber der EU' geziert und gestelzt und sind zu einem Schaulaufen angetreten, bei dem es offensichtlich darum ging, beim nächsten privaten Griechenlandbesuch nicht stante pedes an der Grenze abgewiesen zu werden.

Einige der 'Rede'beiträge waren ein so erbärmliche Geschwätz und Gewäsch - gerade aus den schwarz/rosa Reihen der Täter -, daß ich mich schäme, als Souverän solche Menschen in meinem Parlament zu haben :-(

Eines wurde dem unvoreingenommenen Zuschauer aber mehr als deutlich: Es geht bei dem gesamten Gezerre um Griechenlands Schulden einzig und allein darum, eine linke Regierung scheitern zu lassen. Die Angst ist zu groß im 'demokratischen' Westen. Dafür nehmen unsere Volksvertreter (?) gerne die Last mit 180 Milliarden weiterer Schulden (verlorene Kredite und Garantien) auf UNSERE Schultern.

Ekelhaft!

In der gegenwärtigen,

In der gegenwärtigen, dramatischen Situation halte ich es schon für unverantwortlich, dass die Oppositionsparteien im Bundestag an ihren "Merkel ist schuld, Merkel hat es in der Hand etc." Reden festhalten:
Das noch irgendjemand Zweifel an der Tatsache haben kann, das Die Regierung Tsipras zu 100% die Schuld an der jetzigen Situation hat, dem muss man schon vorwerfen, dass er in den letzten Wochen das Eine oder andere nicht mitbekommen hat.
Offensichtlich sehen es ALLE Regierungschefs der EU, der EU Präsident, der IWF usw. anderst.

Die Menschen in Griechenland protestierten gestern auch für den verbleib in Europa. Vom Austritt aus der europäischen Union war nie die Rede, aber ich kann nur hoffen, dass sie aus der Eurozone ausscheiden, den mit dem Euro wird Griechenland niemals wieder auf die Beine kommen und jeder muss sehen, dass dann wirklich bezahlt werden muss bis zum St. Nimmerleinstag.

16:39 von montideluxe

"...Der 10jährige fragt sich vermutlich auch warum seine Eltern und in ein paar Jahr er selbst dafuer zahlen sollen dass in Griechenland Leute mit Anfang 50 in Rente gehen koennen, dass Superreiche von der Regierung vor Steuerpflicht beschuetzt werden, dass Beamte wieder einsgestellt werden die voellig ueberfluessig sind, dass nichts unternommen wird um ernsthaft die Korruption zu bekaempfen u.s.w. ..."

Nun sind genau diese Punkte in den letzten Wochen immer wieder richtiggestellt worden! Dass Sie weiter die gleichen falschen Argumente bringen kann doch nur als Ursache haben, möglichst zu desinformieren. Anders kann man das wohl nicht mehr sehen. Auf die Punkte einzeln einzugehen, schenke ich mir.

re gordons-gekko

"Was getan wurde: deutschen & internationalen Banken ihre GRE-Anleihen abzukaufen und die Risiken einer Nicht-Rückzahlung dem Steuerzahler aufzubürden.Davon haben die Griechen GAR NICHTS!"

Die griechischen Schulden bestehen nicht nur in Staatsanleihen. Griechenland hat Schulden beim IWF und bei den europäischen Institutionen. Wofür bekanntlich Deutschland, vulgo der Steuerzahler, bürgt.

Außerdem ist ein nicht unerheblicher Teil der Staatsausgaben aus diesen Krediten bestritten worden. Woher kamen denn sonst die Gehälter und Renten, wenn das eigene Steueraufkommen dafür nicht reichte?

@Ray

"Dass Sie immer noch den von der gr. Regierung geprägten Propagandabegriff "Spardiktat" verwenden ..."

"EU-Spardiktat überfordert die Griechen"
(Die Welt, Feb. 2012)

"Krawalle gegen das Spardiktat"
(Tagesspiegel, Sep. 2012)

"Kampf gegen Spardiktat"
(Spiegel, Juni 2011)

Wie Sie leicht sehen können, ist der Begriff "Spardiktat" weder ein "Propagandabegriff", noch wurde er von der aktuellen Syriza-Regierung "geprägt".

"Das "Spardiktat" beinhaltete doch genau die Vorschläge zur Wettbewerbsfähigkeit"

Es sind keine "Vorschläge", sondern Forderungen. Auf "Vörschläge" hätte man sich schon längst geeinigt.

Und sich sehe nicht, in welcher ökonomischen Welt eine MWSt-Erhöhung die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen würde.

@um 15:48 von nichtsehenhoere...

Und noch etwas:Alles wird nun der neuen Regierung von Griechenland in die Schuhe geschoben.So geht es nicht,auch wenn sie etwas links stehen.Denn ganzen Mist haben andere verzapft.

Das bestreitet doch niemand. Aber während die alte Regierung zumindest in die richtige Richtung gegangen ist (und die hieß Europa und Euro) läuft seit Antritt der Regierung unter Tsipras Griechenland in die entgegengesetzte Richtung. Es wurde vieles noch verschlimmert und nix getan, damit Griechenland irgendwann mal ohne Geld von außen auskommen kann.

Die aktuelle griechische Regierung ist übrigens nix links. Wer links ist, ist für Europa und nicht dagegen, und hat keine Rechtspopulisten als Koalitionspartner. Wer links ist, würde wenigstens mal anfangen, die oberen Einkommen effektiv zu besteuern und diese auch einzutreiben.

gleiches Recht für alle

Bevor mit der griechischen Regierung nach dem Referendum neu verhandelt wird, sollten die übrigen Europäer per Referendum entscheiden dürfen, ob man dem griechischen Staat erneut Geld verleiht, für dass die Steuerzahler aufkommen und im Fall nicht erfolgter Rückzahlung haften. Wenn die bisherigen Darlehen abgeschrieben werden müssen, hat unser Finanzminister zwar keinen ausgeglichenen Haushalt mehr, aber wir und alle anderen Staaten in Europa verlieren nicht noch mehr.

Es geht gar nicht um Hilfe...

es geht nur um den Sturz einer linken Regierung.

Egal ob Griechenland den Euro verlässt oder nicht, die Schulden bleiben und werden nie bezahlt werden können.

Auch werden wir so oder so weiter bezahlen müssen. Entweder wird ein neues Hilfsprogramm oder humanitäre Hilfe beschlossen werden müssen.

Und wenn ich hier lese, dass einige der Meinung sind, nicht noch mehr Mrd. für "links-ideologischen Wahnsinn" ausgeben zu wollen, frage ich mich, wo diese Stimmen in den letzten 5 Jahren waren. Da wurden die Hilfsprogramme beschlossen, da wurde die Mrd. gezahlt und sinnlose Reformen umgesetzt und auch von der Troika kontrolliert. Da war die Politik alternativlos. Nur gebracht hat es nichts. Die neue linke Regierung ist gerade einmal 5 Monate im Amt und sie versucht genau den Unsinn der letzten Jahre zu verändern.
Aber die Möglichkeit bekommt sie nicht.
Unsere Politiker hoffen auf den Sturz der Regierung. Dann wird finanzielle Hilfe wieder alternativlos.

@Crefeldinjo

"Wo sind denn die über 300 Milliarden Euro geblieben, die bisher nach Griechenland geflossen sind? Eine Schande ist das. Es gibt so viele arme Länder auf der Welt, die Gelder viel dringender benötigen als Griechenland."

Ihre Frage ist berechtigt,
Aber schauen Sie sich die aktuelle Staatsverschuldung Griechenlands an und Sie werden sehen, daß diese 300 Mrd nie in Griechenland angekommen sind.

Wenn es nicht die Griechen waren, wer hat dann von der angeblichen "Greichenlandrettung" profitiert?

Also die Frau Bundeskanzlerin ...

gefaellt mir von Tag zu Tag mehr. Insbesondere dass sie sich nicht durch die Anfeindungen der Linkspartei aus der Ruhe bringen laesst. Immerhin ist es einzig und allein Tsipras Unfaehigkeit die Griechenland in diese Lage gebracht hat. Nicht das Griechenland generell eine harte Zeit durchmacht, mehr dass nun auch der allerletzte Investor auf lange Zeit abgeschreckt ist.
Es macht auch absolut keinen Sinn hier irgendetwas vor dem Referendum zu besprechen. Sagen die Griechen 'Nein' ist das halt ein Nein und dann sollen sie im Sozialismus gluecklich werden. Sagen die Griechen 'Ja' machen Verhandlungen eh erst Sinn wenn sie eine verantwortungsvollere Regierung bestellt haben. Ich denke, Tsipras hat nicht genug Charakterstaerke um ein 'Ja' umzusetzen. Werden es seine Bonzenfreunde die er bislang noch schuetzt sehr persoenlich nehmen wenn sie auf einmal auch ein paar Euro Steuern zahlen sollen.

zu 16:20 von GeMe Spekulation gab es erst am Ende

.. und auch das wurde unverantwortlich zugelassen.

"Selbstverständlich haben sich die Banken verzockt. Sie haben Anleihen mit hohen Zinsversprechen gekauft und als die Anleihen dann quasi wertlos wurden, wurden den Banken über die Hilfszahlungen der EU die Schrottpapiere abgekauft.
Jedem Kleinanleger hätte man gesagt:"Pech gehabt! Dein Geld ist weg" aber bei großen Banken geht das natürlich nicht, denn die sind ja "systemrelevant".
Fette Zinsen auf riskante Papiere kassieren geht klar, aber wenn das Risiko dann eintritt, zahlt der Staat."

Das wird gerne erzählt, aber so ist das nicht, nicht mit der Spekulation am Ende verwechseln! Banken, Versicherungen, wie Kleinanleger haben der Politik vertraut und mündelsichere €-Staatsanleihen gekauft, es gab keine hohen Zinsen, kein Cent Eigenkapital war verlangt. Es wurde und wird von der Politik seit dem Beitritt bis heute getäusch. In einem Rechtsstaat haftet der Staat! Viele Anleihen haben bis kurz vor der Krise über pari notiert.

Herr Tsipras macht das sehr gut

Herr Tsipras setzt den Wählerauftrag, die Vertretung der griechischen Interessen sehr gut um. Die Schulden sind für die Griechen nicht zurückzahlbar, warum sollte man auf einer Position beharren, doch nur deshalb, weil wir Europäer uns eingestehen müssten, dass wir jahrelang weggeschaut haben, zuerst als die Griechen in den EURO aufgenommen wurden und später als die Schulden immer größer wurden. Heute will ebenso keiner Verantwortung übernehmen, anstatt schauen wir lieber weg und hoffen das Problem wird sich schon in Zukunft lösen.

Der Euro bricht gegenüber anderen Währungen jetzt ein

Das ist das einzig positive an der Griechenland Krise ist das, das Spekulationsobjekt Euro endlich abgeschwächt wird. Die europäische Zentralbank die ohne Reflexion Milliarden Euros an die nationalen Zentralbanken vergibt. Die Krise von Griechenland würde erheblich geringer ausfallen fuer Deutschland ,wenn man gerechtere Löhne in Deutschland haben würde und die Binnennachfrage in Deutschland erheblich erhöht würde. Auch Deutschland hat mit Exporten nach Griechenland der dortigen Wirtschaft geschadet und auch der deutsche Steuerzahler und Wähler von Merkel und Gabriel steht gerechterweise in Haftung fuer die Griechenlandkrise. Ganz Südwesteuropa wird Griechenland folgen, weil die gerechten ordentlichen Löhne nicht mit deutschen Dumpinglöhnen mithalten können. Der Gewinner an der Krise in Europa sind reiche Deutsche sprich das 1 Prozent der Deutschen das 50 Prozent an Kapital in Deutschland verfügt. Frau Merkel es wird Zeit fuer eine ordentliche Besteuerung dieses 1 Prozent Deutscher.

15:25 von neo liberal

Mitnichten zeigt Fr. Merkel klare Kante, sie hängt ihr Fähnchen in den Wind wie immer, ansonsten tut sie nichts!
Ich kann mich nicht daran erinnern das sie jemals gesagt hätte
"Hierfür stehe ich & dafür kämpfe ich!"
Unsere Kanzlerin hat noch nie klare Kante gezeigt, im Gegenteil, sie ist so biegsam wie ein Grashalm im Wind und Meisterin der eingesprungenen 180° Wende wenn die Situation es aus ihrer Sicht erfordert.
Wie sagte Volker Pispers?
"Das einzige wovor diese Frau Angst hat ist die Kernschmelze an der Wahlurne."

Richtig so

die Griechen haben schon lange genug unsere Regierung mit ihrem Gehabe genervt. Es gibt noch ein paar andere Themen, um die man sich kümmern muss.

@AlterSimpel: Was heißt Eigenleistung und Hilfe zur Selbsthilfe?

Das dürften Sie sehr gut selbst wissen: Ohne durchgreifenden Strukturreformen von Haushalt, (Finanz-) Veraltung, Gesellschaft (einschl. Korruptionsbekämpfung) und Wirtschaft zur Erhöhung von Effizienz, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit machen zusätzliche Mittel für GR keinen Sinn mehr. Dabei müssen die Griechen sich selbst helfen, das sie ja EU-Hilfe in Form von Steuerbeamten etc. verschmähen bzw. als unwürdig empfinden.

Allerdings unterstützt die Brüssel-Gruppe echte Reformen gewiss auch finanziell. Werden die Reformen tatsächlich umgesetzt und zeigen sie erste Erfolge, sollte GR ausreichende Mittel für ein Wachstums- und Beschäftigungsprogramm erhalten.
Die bisherige Stützungspolitik mit immer neuen Krediten zur Ablösung alter Kredite zwecks Vermeidung eines Staatsbankrotts ist ohnehin gescheitert. Bei Erwirtschaftung eines Primärüberschusses benötigt GR auch dafür keine Fremdmittel mehr. Dafür wäre eine Umschuldung mit langfristigem Kapitaldienst notwendig und richtig.

Referendum in Deutschland

Ich wäre für ein Referendum in Deutschland, über das was ab nächster Woche verhandelt wird. Warum eigentlich nicht ? Das wäre Demokratie !!

Das Verhalten der Bundesregierung ist

angemessen und logisch. Nach diesen Debatten und Fakten frage ich mich langsam, ob die griechischen Oligarchen mit allen Mitteln die sie im Parlament zur Verfügung haben schon seit Jahren diese Strukturreformen hintertreiben. Es geht ihnen nicht um die Demokratie oder Reformen, sondern einzig darum unsichtbar zu bleiben. Sobald es ein Katasteramt, elektronische Konten und obligate Steuerprogramme gäbe, wäre ihre Macht gefährdet. Der "Kleine Mann" und auch die Regierungen egal welcher poitischen Richtung durchschauen diesen Schwindel einfach nicht.

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