Kommentare

Wieso?

Und wieso?

Statistiken

...jeder Dritte Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren hat noch nie Alkohol getrunken? Also mit 12 habe ich auch noch mit Lego gespielt.

Gut so. @petemadsen

Kann man nichts dagegen sagen. Gut so!

Das mit dem 1/3 die keinen Alkohol getrunken haben scheint mir daran zu liegen wer befragt wurde. Wenn man 12-17 Jährige fragt, so muss man bedenken, dass die 12-15 Jährigen noch garnicht trinken dürfen. D.h. es sind entweder vorbildliche Jugendliche oder sie haben bei ihrer Aussage etwas "optimiert". Ich gehe allerdings davon aus, dass fast jeder davon mal Alkohol probiert hat (vielleicht Wein bei der Konfirmation, mal am Radler vom Vater genippt etc)

@petemadsen:
Vielleicht merkt der ein oder andere auch mal, dass sich immer volllaufen zu lassen weder gut für den Geldbeutel, noch für die Gesundheit (und noch viel wichtiger) für die Reputation in der "Clique" (mag das Wort nicht) ist.

Perspektive?

Komasaufen hat auch immer etwas damit zu tun, welche Perspektive die Regierung der Jugend in einem neoliberalen Wirtschaftssystem geben kann.

Alkohol als Gesundheitsrisiko?

Auf jeden Fall - aber es kommt auf die Menge an. Mein Vater, ein angesehener Arzt bei München, schockiert immer seine Patienten wenn sie sagen sie seien toal "abstinent" mit: "Sie wollen wohl früher sterben". In unserer "Ärtzedynastie" werden alle so um die 100 Jahre alt und sind "gestandene Trinker", mich und meine Tochter (Medizinstdentin) eingeschlossen. Aber wir machen alle viel "Ausgleichssport" und "Saunen". Trotzdem ist es natürlich richtig auf die Gefahren der Alkohols hinzuweisen, da nicht jeder die "Genetik" unserer Familie hat. Aber was beindruckt ist die Tatsache, dass das Komasaufen nicht durch "Verbote" sondern durch "Aufklärung" zurückgegangen ist. Das bestätigt mich in meiner Ansicht, auch andere "leichte" Drogen wie Canabis freizugeben, hoch zu besteuern und das Geld in die Aufklärung zu stecken, um einen "Rückgang" dieser Drogen zu bekommen.

Meine Enkelkinder

16 und 18 Jahre alt finden Komasaufen einfach doof. Am Ende irgendwo auf dem Boden liegen und von anderen Kumpeln die noch nicht betrunken sind , sich fotografieren zu lassen und das Ganze eventuell noch ins Net stellen, davor haben sie Angst.

um 19:21 von Melanda

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass das berühmte Glas Wein am Tag auch nur den geringsten medizinischen Nutzen hat.

"Komasaufen"

Der Begriff erscheint mir ohnehin irgendwie seltsam. Ist damit gemeint, dass man sich bewusst und intentional ins "Koma", in die Bewusstlosigkeit, trinkt? Falls ja, kann ich als Angehöriger der hier zur Debatte stehenden Altersgruppe sagen, dass ich zumindest nie den Eindruck hatte, dass das ein "Trend" war. Ein Trend war vielleicht nicht intendierter völliger Kontrollverlust als Folge der Überschätzung des eigenen Trinkvermögens.
Oder ist gemeint, dass man trinkt, weil man betrunken werden will? Das war und ist sicherlich üblich.
An Kuronenko: 7000 Befragte reichen normalerweise für eine repräsentative Umfrage aus, wenn man das richtig macht.
Übrigens habe ich selten erlebt, dass es für die Reputation im sozialen Umfeld nachteiligt war, sich zu betrinken, solange man nicht immer alles vollkotzt. Aber vielleicht ist das bei noch Jüngeren auch schon wieder anders, denn selbst die 12- bis 25-Jährigen sind ja alles andere als eine homogene Gruppe.

@MartinBlank 19:44

"Es gibt keinen Hinweis darauf, dass das berühmte Glas Wein am Tag auch nur den geringsten Nutzen hat." Da irren Sie sich. Es gibt mehrere seriöse Studien, die belegen, dass 1\4 Rotwein pro Tag lebensverlängernt ist. Lediglich über die "Interpretation" wird gestritten: Manche halten die "Zusatzstoffe" des Rotweins dafür verantwortlich, andere die "entspannende" Wirkung des Alkohols, wieder andere den "Menschentyp", der gemütlich am Abend ein Gläschen trinkt. Trinkt jemand seinen Rotwein am Abend hastig, nur um "länger Leben" zu wollen, wird es wahrscheinlich nicht die "erhoffte Wirkung" haben.

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