Ihre Meinung zu: Anschlag in Tunesien: "Eine Katastrophe für den Tourismus"

27. Juni 2015 - 17:38 Uhr

Noch sitzt der Schock über den Anschlag tief, doch viele fürchten, dass der Terror Tunesien auch langfristig verändern wird. Denn die Touristen - eine wichtige Einnahmequelle - verlassen in Scharen das Land.

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Kommentare

Urlaub

Ich denke, jetzt ist dort ein Urlaub besonders sicher.
Niemals eine Sache zweimal angreifen, alte Devise.
Verstärkte Sicherheit bis zum geht nicht mehr.
Alle im Tourismus arbeitenden werden jetzt die Augen besonders gut aufmachen.
Und nach dem Motto.
Jetzt erst recht.

Ehrlich gesagt

hab ich persönlich keinen Bock im Urlaub geröntgt und bewaffnet begleitet zu werden.

Schade das relativ viele schöne Gegenden in sehr unsicheren Regionen liegen.
Egal was auf der Welt passiert, immer wird gleich nach fremder Hilfe gerufen.
Die meisten Staaten haben selber genug Probleme und irgendwie wird es wohl mit Hilfen langsam eng werden.

Sie werden wohl schon selber was tun müssen um Ihr Land in Ordnung zu bringen.

Gruß

"Gift des Terrorismus"

Eine Horror-Vorstellung, mitten in der besten Urlaubsstimmung feige ermordet zu werden. Mitleid habe ich sowohl mit den Opfern als auch mit den Leuten der tunesischen Urlaubsbranche. Letztere haben in ihrem Land - zumindest auf absehbare Zeit - kaum mehr eine Perspektive.
80 Moscheen werden in Tunesien ( von Muslimen) geschlossen, da es sich laut tunesischer Regierung um Orte handelt, in denen das "Gift des Terrorismus" verbreitet wird. In letzter Zeit wurde uns immer erzählt, dass Islam und Terrorismus nichts miteinander zu tun haben. Etwa doch ?

Bewaffneter Schutz für die

Bewaffneter Schutz für die Strandgänger, Röntgenscanner in den Eingängen und mehr Überwachungskameras.... Welcher Tourist will das denn? - So lange diese muslimischen Länder die Gewaltbereitschaft ihrer Einwohner nicht in den Griff bekommen: Weg bleiben.

Es gibt zwei Möglichkeiten...

entweder Tunesien nimmt den Kampf gegen die IS auf und besiegt die Terroristen, oder aber die Touristen bleiben weg, und das Land versinkt in Armut. Der Sieg über die IS-Terroristen ist nicht nur millitärisch zu schaffen, auch die Geldströme für die IS, egal wer das finanziert, müssen zu Versiegen gebracht werden. Der Rest der Welt kann aber dafür sorgen, dass kein Öl gekauft wird, mit dessen Erlösen die IS finanziert wird.

Der IS siegt auf der ganzen Linie,

da er sein Ziel erreicht hat: Die Touristen bleiben aus und die Länder des nahen Ostens werden destabilisiert. Und warum das alles? Weil der Westen sich in den letzten Jahrzehnten ständig dort einmischt und die nun einmal bestehenden Machtverhältnisse (ob sie uns passen oder nicht) verändert haben. Im Irak herrscht das Chaos, ebenso in Libyen, Ägypten hat eine Diktatur, Israel eine Rechtsregierung und in Syrien entsteht nach Assad jedenfalls ein Machtvakuum. Im Sudan zerfleischen sich die rivalisierenden Gruppen... und das alles dank der "Hilfe" des Westens. Und die Nato verteidigt die Balten und Polen, die andererseits in Europa jede Solidarität vermissen lassen und jetzt wird auch noch gejammert, dass Russland darauf reagiert.
Welch eine Welt. Danke EU,danke USA.

Sicher durch Abstand

Ich verbringe meinen Urlaub sicher. Ich würde nicht einmal für eine Millionen Euro in einem muslimischen Land Urlaub machen. Und hier in meinem persönlichen Umfeld? Ich meide diese Personen dieser Religionsgruppe und habe meine Gründe dafür. Die Schlagzeilen der Medien und Zeitung geben mir täglich Recht!

Verluste aus dem Tourismus erstatten!

Kurz- und mittelfristig wird man es nicht schaffen, die Touristen zurück zu bekommen. Ich fordere daher, dass sich die G7 und andere reiche Nationen zusammen tun und einen Hilfsfonds für Tunesien einrichten, welcher dem Land die Verluste aus dem Tourismus erstattet. Es darf nicht sein, dass die Taktik des IS aufgeht. Dieser möchte das Land wirtschaftlich zerstören, damit die Menschen bitterarm und verzweifelt sind und sich der menschenverachtenden Ideologie des IS zuwenden. Diese widerliche Taktik darf nicht aufgehen!

Eine Katastrophe für den Tourismus!?

Hauptsächlich aber eine Katastrophe für die Menschen die gestorben sind und für die Menschheit!
Nun will man 80 Moscheen schließen? 80!!!
Man wußte und weiß also, ebenso wie in allen Staaten Europas ganz genau, wo die Hassprediger und ihre Vereine und Gemeinden sind, und weiß aus der Psychologie und Soziologie, dass die Summe der bösen Gedanken zu solchen barbarischen Taten führen! Dennoch kommen Sprüche, dass es keine 100% Sicherheit geben wird - warum nicht?
Weil man sie für die Bevölkerung nicht will!
Denn man nutzt vielmehr die Gunst der Stunde um damit die wirtschafttotalitären Überwachungsstaaten der Zukunft aufzubauen, und einen tragfähigen Boden für solche Strukturen zu bereiten.
Drei koordiniert, weltweite Anschläge zeigen, dass die Überwachung und Voratsdatenspeicherung bei der Terrorbekämpfung nicht funktioniert und decken damit die eigentliche Absicht der politischen Führungen auf. Es geht ihnen nicht um den Schutz der Bevölkerung!
Daher: nur eine Tourismuskatastrophe.

Ich kenne nicht wenige Leute, die wegen der Angst

Vor solchen Aktionen alle arabischen Länder meiden.

So schnell erholt sich das nicht.

Und die aus dem Niedergang der Tourismus entstehende Armut wird gewiss vom IS genutzt werden.

Da der Westen einen Teufel tuen wird, um die Wirtschaft in Tunesien zu entwickeln und das zu verhindern , sind lybische Verhältnisse in Tunesien in der Zukunft wahrscheinlich.

Unangenehm.....

Schlimm

Mir tun die Mehrheit der Tunesier jetzt auch leid, natuerlich neben den Opfern die zuallererst erwaehnt werden sollten, sowohl die Ermordeten wie die Ueberlebenden. Allen wird ja wohl klar sein, dass zwischen bewaffneten Sicherheitskraeften und Metalldetektoren kein entspannter Urlaub aufkommen wird, die Idee kann man sich schenken. Leider muss das Land da jetzt wohl andere Einnahmequellen suchen und sich erst mal innerlich stabilisieren. Solarkraftwerke? Der EU die Fuehrung von Fluechtlingslagern anbieten?

Armutszeugnis!

Die westliche Welt schwankt zwischen Zittern, Flucht und Unterwerfung vor dem islamistischen Terror.
Rot und Grüne, aber auch ein Teil der sogenannten christlichen Kirchen Europas kokketieren mit ihrem aufgesetztem Humanismus und gefährden damit die demokratischen Nationen und fördern den Islamismus in der Welt!
Europa muss sich entscheiden, denn die Macht des ISlamismus hat bereits alle Staaten durchdrungen - u.a. daran zu erkennen, dass Menschen, die auf diese Entwicklung aufmerksam machen, als "Rechtspopulistisch" verfehmt werden.
Mensch mussten sterben, weil der Westen weder bereit ist, seine Werte zu wahren, noch, diese respekteinfordernd zu verteidigen und den Nationen nicht wirksam zur Seite zu steht, die Demokratie gegen alle Regeln der islamischen Staatslehre versuchen wollen.
Wer nicht mehr bereit ist Grenzen zu setzen, wird verlieren!
Wer Tunesien jetzt alleine läßt, hat eine Einladung des IS nach Europa offen ausgesprochen!

Sie müssen vielleicht die Religion wechseln

So wie es schon im Mittelalter auch bei uns geschehen ist. Schließlich war Tunesien schon einmal ein christliches Land. Das würde sie auch näher an Europa bringen.
Das zu entscheiden obliegt aber den Tunesiern.

Das kann auch Deutschland jederzeit passieren

Jetzt nun der Aufschrei, dabei schon seit Jahren schon Realität in Deutschland, das Menschen hier wegen ihrem Glauben mit dem Tode bedroht werden mit Billigung der Gerichte, der Behörden, der Politiker, nicht mal der BP ist dafür zuständig, wie zu vernehmen kann, auch der EGMR sieht kein Anlass, dafür zu intervenieren. Es ist an der Zeit, die Realitäten zu sehen und hier Parteien einzufordern, dem Willen des deutschen Volkes hier durchzusetzen .

Defizite

Wer Frieden will, muss bei allem Multi-Kulti-Gefasel auch wirksam entflechten können!
Es spricht nichts gegen die Freiheit der Religion, auch nichts gegen eine Willkommenskultur und ein friedliches Zusammenleben ist zu begrüßen - doch wenn Auslegungen und Ausübung einer Religion Menschenleben willentlich gefährdet, sind die Grenzen jedes demokratisch, rechtsstaatlich und humanistisch geprägten Staatswesen deutlich überschritten.
Genau an dieser Stelle ist die Macht des Staates gefragt und gefordert um ihrem Schutzauftrag gegenüber der Bevölkerung und Demokratie wirksam nachzukommen.
Die drei koordinierten Anschläge zeigen, dass an dieser Stelle alle Staaten deutliche Defizite aufweisen.
Wer "Gefährder" toleriert - wie wohl jetzt in Frankreich deutlich erkennbar - trägt Mitverantwortung am Tod unschuldiger Zivilisten!

Oh der Tourismus leidet darunter!

Die Toten und Verletzten und Verwandte sind die Getroffenen, aber nicht der Tourismus! Diesen sogleich in den Vordergrund zu stellen, entspricht der
Wichtigkeit unserer Zeit. Wir werden uns
daran gewöhnen, dass es aus Sicherheitsgründen vernünftiger ist, in der
Heimat zu bleiben, und das heimische
Budget zu füttern.

Der Forist bekommt 10 Punkte!

Sehr verständlich, wahrheitsgemäss, der Situation und der Zeit analog, haben Sie alles lückenlos begründet, aufgeschrieben!

20:51 von tobeorwhat

Sie argumentieren in Ihrem Kommentar damit, dass es sich bei den Anschlägen am gestrigen Tag um

ZITAT

"....drei koordinierte(n) Anschläge...."

TATIZ

gehandelt habe.

Ich konnte bislang im Netz keinen Artikel finden, der dies - anhand von Fakten oder vorliegenden Beweisen - bestätigt. Von daher würde mich Ihre Quelle bezüglich der "Koordination" interessieren.

ich bitte Sie daher darum, mir - und eventuell anderen daran interessierten Mitkommentatoren, falls vorhanden - diese Quelle verfügbar zu machen.

Mit Dank

firefighter

Islamistischer Terror ...

.
...= gezielt getötete Touristen,
= für sehr lange Zeit fliehende Touristen
= kein Geld in der tunes. Staatskasse

Zusammenarbeit mit Tunesien

Tunesien wäre schon einmal ein Land Afrikas, dem die EU effektiv helfen könnte und zwar in guter Zs.-Arbeit mit der dortigen Regierung. Nirgends in Afrika wäre es einfacher. Was Tunesien braucht, ist (mehr) Industrie für mehr Stabilität und einer gewissen Unabhängigkeit von der Tourismusbranche. Denn diese ist eine empfindliche Zielscheibe des Terrors, da sie das Hauptstandbein der junge Demokratie ist. Gäbe es mehr Industrie, käme der Tourismus in Tunesien und bald auch das ganze Land aus dem Fokus des Terrors.

Wäre die EU bereit abzugeben? Hieran zeigt sich, ob die EU es ernst meint mit einer wirklichen Entwicklungszusammenarbeit.

Abflug ab Frankfurt mit sunexpress ohne Info an Urlauber

Mein Sohn und Freundin haben einTunesienurlaub
gebucht, was uns als Eltern schon nicht gefiel
Was ich aber absolut nicht verstehen kann ist, wie man Gäste die mit sunexpress am Samstagnachmittag nach dem Attentat ohne eine Info in das Flugzeug steigen lässt und nach Tunesien verfrachtet !!!!
Nun sitzen beide dort fest
Kann man gerichtlich dagegen vorgehen ?

@20:46 von heinzb aus nrw

Jetzt nun der Aufschrei, dabei schon seit Jahren schon Realität in Deutschland, das Menschen hier wegen ihrem Glauben mit dem Tode bedroht werden...

Die Attentäter in Tunesien hatten keine Rücksicht auf die Religion der Ermordeten genommen. Ob Muslime unter den Opfern waren, konnten sie nicht feststellen und es war ihnen auch egal. Wie oft muss man noch betonen, dass Terror niemals religiös bedingt ist?

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