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Seit langem wird vermutet, dass ein Staat hinter Stuxnet steckt. Diesen Verdacht erhärten Recherchen der "New York Times": US-Präsident Bush habe seinem Nachfolger Obama das Computervirus empfohlen - mit Erfolg. Israel sei eingebunden worden, um einem Angriff auf Iran vorzubeugen.
Der UN-Menschenrechtsrat hat die syrische Regierung für das Massaker von Al Hula verurteilt. Der Rat will die Täter vor dem internationalen Strafgerichtshof anklagen. Eine Friedenslösung ist für das Land aber weiter nicht in Sicht. Laut Aktivisten starben mindestens 26 Menschen bei neuen Angriffen.
Diesmal hat es im ersten Versuch geklappt: Die Iren haben sich in einem Referendum für den EU-Fiskalpakt ausgesprochen. Für den Vertrag stimmten 955.091 Wähler - das entspricht rund 60 Prozent. Allerdings gingen nur etwa die Hälfte der Wahlberechtigten an die Urnen. Die EU reagierte erleichtert.
Im Kosovo ist bei der Räumung einer von Serben errichteten Straßensperre durch KFOR-Soldaten die Gewalt eskaliert: Zwei Bundeswehr-Soldaten wurden verletzt, als sie die Blockade aufheben wollten. Laut Augenzeugen versuchten etwa 500 Serben, dies zu verhindern. Die NATO warnte vor weiteren "Provokationen".
Während die USA und Frankreich ein militärisches Eingreifen in Syrien andeuten, mahnen Deutschland und Russland zu Zurückhaltung. Präsident Putin und Kanzlerin Merkel setzen klar auf Diplomatie. Bundesentwicklungsminister Niebel befürwortet eine "jeminitische Lösung".
Es wird kein harmonisches Wochenende für die Linkspartei. Zehn Bewerber gibt es in Göttingen für die neue Doppelspitze. Darunter der Reformer Bartsch und das Frauenduo Kipping und Schwabedissen. Doch auch eine Überraschungskandidatur von Sahra Wagenknecht scheint möglich.
Noch sind in Irland nicht viele Bezirke ausgezählt - doch die wenigen Ergebnisse deuten auf einen Sieg der Fiskalpakt-Befürworter hin. Euro-Kritiker räumten bereits ihre Pleite ein. Die Abstimmung wird in der EU genau beobachtet: Ein Nein würde den Fiskalpakt zwar nicht zwingend kippen - wäre aber ein starkes Signal.
Der vor fünf Monaten in Nigeria von Islamisten entführte Deutsche ist "mit großer Wahrscheinlichkeit" ums Leben gekommen, teilte nun das Auswärtige Amt mit. Das nigerianische Militär hatte den Tod der Geisel gemeldet. Der Mann sei bei einer Militäraktion der Armee von den Geiselnehmern getötet worden.
Der Schlecker-Gläubigerausschuss hat das Aus der insolventen Drogeriemarktkette beschlossen. Mögliche Investoren hätten keine akzeptablen Angebote vorgelegt, sagte Insolvenzverwalter Geiwitz nach der Sitzung. 13.500 Beschäftigte verlieren damit in den kommenden Wochen ihre Stellen. Die Bundesregierung kündigte Hilfe an.
Die Verursacherin des Busunglücks mit 14 Toten am Schönefelder Kreuz im September 2010 ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Potsdam verhängte wegen fahrlässiger Tötung eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.